idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
10.07.2008 14:39

"Niedersachsenprofessur" sichert Hochschulen bewährte Kräfte - Forschung 65 plus

Meike Ziegenmeier Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

    Niedersachsen richtet als erstes Bundesland ein Förderprogramm für Spitzenforscher kurz vor dem Ruhestand ein.

    HANNOVER. Niedersachsen richtet als erstes Bundesland ein Förderprogramm für Spitzenforscher kurz vor dem Ruhestand ein. "Exzellente Forschung kennt keine Altergrenzen", sagte der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann bei der Vorstellung des ersten Seniorprofessors Professor Dr. Karl Welte von der Medizinischen Hochschule Hannover im neuen Förderprogramm "Die Niedersachsenprofessur - Forschung 65 plus". "Es ist konsequent und sinnvoll, die besten und bewährten Kräfte für die Wissenschaft im Lande zu erhalten. Bislang gibt es in Deutschland nur Einzellösungen. Die breite Anerkennung für wissenschaftliche Leistungen im Alter fehlt", so Stratmann.

    Deshalb hat das Land Niedersachsen zusammen mit der VolkswagenStiftung das neue Programm gestartet, das es künftig herausgehobenen Wissenschaftlern ermöglicht, auch über die gesetzliche Altersgrenze hinaus an niedersächsischen Hochschulen zu arbeiten.

    Dem Niedersachsen-Professor wird zusätzlich zu den Ruhestandsbezügen eine nebenberufliche Professur übertragen, die es ihm ermöglicht, seine wissenschaftliche Arbeit fortzusetzen.

    Dabei steht der Professor der Hochschule als zusätzliche Kraft zur Verfügung: Seine bisherige Stelle kann durch die Hochschule regulär für jüngere Wissenschaftler ausgeschrieben werden.

    Das neue Programm wird als Teil der Förderlinie "Holen&Halten" aus Mitteln des "Niedersächsischen Vorab" mit vorerst zwei Millionen Euro finanziert.


    Weitere Informationen:

    http://www.mwk.niedersachsen.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).