Stralsund. Unter den schwebenden Walnachbildungen in Originalgröße eröffnete Bundeskanzlerin Angela Merkel heute Mittag das Stralsunder Ozeaneum. Gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Harald Ringstorff, dem Bundesminister für Bau und Verkehr, Wolfgang Tiefensee, und Dr. Ulrich Witte, Abteilungsleiter Umweltkommunikation und Kulturgüterschutz der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), weihte sie den Neubau des Deutschen Meeresmuseums (DMM) am Hafen ein. Große Fischschwärme, Rochen und kleinere Haie tummeln sich nun in den großen Meeresaquarien. Ab dem morgigen Samstag können Besucher rund 7.000 verschiedene Meerestiere und fünf neue Ausstellungen erleben. Lebensräume wie die Nordsee, der Nordatlantik und das Polarmeer werden präsentiert - auch das Ökosystem Ostsee: Die Ausstellung "Die Ostsee - das größte Brackwassermeer der Erde" auf der ersten Ebene förderte die DBU mit 600.000 Euro. Damit wird das größte Binnenmeer der Erde inhaltlich einem breiteren Publikum zugänglich gemacht.
Das moderne Ozeaneum-Gebäude, an dem drei Jahre lang gebaut wurde, ergänzt das DMM im Katharinenkloster um rund 10.000 Quadratmeter. Entworfen wurde es von dem Stuttgarter Architekturbüro Behnisch und Partner. "Die Nordsee wird in Deutschland bereits in einer Ausstellung sehr gelungen präsentiert - im DBU-geförderten MultimarWattforum im schleswig-holsteinischen Tönning. Für die Ostsee gab es bislang keine Entsprechung - jetzt schließt diese Lücke das Ozeaneum, worüber wir uns sehr freuen", erklärte Witte das DBU-Engagement.
Auf 450 Quadratmetern können sich die Besucher interaktiv und erlebnisorientiert über die Küstengebiete und Lebensformen der Ostsee informieren. Auf einem virtuellen Rundgang gelangen die Gäste vom salzarmen Ostseeteil bis hin zur Nordsee und können die Entwicklungsetappen der See erfahren. Witte: "In der Ostseeausstellung läuft man mitten durch eine Planktonwolke - eine einmalige freischwebende Installation aus halbtransparenten und vergrößerten Modellen von Mikroorganismen!"
"Das Ökosystem Ostsee ist besonders empfindlich. Das wird die Ausstellung im neu gebauten Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums ihren Besuchern zeigen", so Witte. "Die Ausstellung soll kleinen und großen Besuchern bewusst machen, wie das Meer nachhaltig genutzt werden kann, ohne es weiter zu belasten."
http://www.dbu.de/123artikel27883_335.html
Transparente, übergroße Modelle von Mikroorganismen scheinen im Raum zu schweben, während sich Besuc ...
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Bauwesen / Architektur, Biologie, Gesellschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Meer / Klima, Pädagogik / Bildung, Umwelt / Ökologie
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch

Transparente, übergroße Modelle von Mikroorganismen scheinen im Raum zu schweben, während sich Besuc ...
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