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15.07.2008 12:16

Ingolstädter Schüler erforschten mit Katholischer Universität Migration und Integration - Öffentliche Präsentation der Ergebnisse am 21. Juli

Dipl.-Journ. Constantin Schulte Strathaus Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

    Im Rahmen des von der Robert-Bosch-Stiftung geförderten "Modellprojektes Soziale Akzeptanz, Integration und Kommunikation" (MOSAIK) beschäftigen sich rund 50 Ingolstädter Schülerinnen und Schüler seit dem Wintersemester 2006/2007 unter Leitung von Soziologen der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) mit dem Thema Migration. Zum Ende des zweiten Projektjahres präsentieren die Schüler am Montag, 21. Juli, öffentlich ihre Forschungsarbeiten an der KU zum Thema Migration und Integration. Dabei geht es um Themen wie etwa "Heimat Regensburger Straße - Wandel in einem Stadtquartier für Migranten", "Salatschüssel Deutschland? Unser Kleingewerbe mit Migrationshintergrund" bis hin zur kritischen Beobachtungsstudie "SPIEGEL-PLÄTZE. Spielplätze als Spiegel unterschiedlicher Lebenswelten". Die Veranstaltung findet von 9 bis 16 Uhr in der Eichstätter Zentralbibliothek in zwei parallelen Foren (Raum UA 030 bzw. UA 140) statt. Eine Anmeldung dazu ist nicht erforderlich. Gegen 15.00 Uhr wird im Anschluss an den Beitrag über eine Ingolstädter Hip-Hop Band, welche als gelungenes Beispiel für Integration dient, die Hip-Hop Grupp 6.0.6 auftreten, welche den Workshop beschließen wird.

    Das Projekt MOSAIK wird geleitet von Prof. Dr. Rainer Greca (Professur für Wirtschafts- und Organisationssoziologie), beteiligt sind die Staatliche Fach- und Berufsoberschule Ingolstadt sowie das Ingolstädter Katharinengymnasium. Nach einer sehr breiten, sowohl theoretischen wie praktischen Heranführung während der vergangenen Monate, haben dreizehn Projektgruppen unter Anleitung der Universität ihre selbst gewählten verschiedenen Forschungsfragen ausführlich erörtert. Auf dem Programm standen unter anderem auch Exkursionen zum Bundesamt für Migration und der Bundesbeauftragten für Migration sowie die Teilnahme an einer internationalen Tagung, bei der die Schüler mit Wissenschaftlern über Migrationspolitik diskutieren konnten. Unterstützt wurden die 17- bis 23-jährigen Schüler von der Projektkoordinatorin Dr. Sandra Siebenhüter und den Lehrkräften Maria Heller, Brigitte Alt, Elisabeth Fenk und Friedrich Friedrich Bauer. Das dreijährige Projekt will die geisteswissenschaftliche Bildung von Schülern zu fördern. Gleichzeitig soll das Potential der geisteswissenschaftlichen Disziplinen für die Vermittlung grundlegender Kompetenzen, wie das Sammeln und Bewerten von Informationen oder sachkundiges Argumentieren, für die Schule nutzbar gemacht werden.

    Hinweis an Medienvertreter: Für Rückfragen zum MOSAIK-Projekt steht Ihnen Dr. Sandra Siebenhüter (wiss. Mitarbeiterin an der Professur für Soziologie III; sandra.siebenhueter@ku-eichstaett.de, 0 84 21/93-1747 bzw. -1501) zur Verfügung.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Politik, Recht
    regional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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