Am kommenden Wochenende ist das modernste der deutschen Forschungsschiffe, die MARIA S. MERIAN, in Bremen zu Gast. Aus diesem Anlass lädt das Bremer MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen die Öffentlichkeit zu Tagen der offenen Tür ein.
Gemeinsam mit weiteren Meeresforschungsinstituten aus Bremen und Bremerhaven bieten die Organisatoren ein vielfältiges Programm: Eine Ausstellung an Deck und in den Labors bietet den Besuchern spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte. Tauchroboter und weitere Geräte demonstrieren, welch moderne Technologien Bremer Meeresforscher auf ihren Expeditionen einsetzen. Filmeinspielungen zeigen den Expeditionsalltag an Bord deutscher Forschungsschiffe. Unter dem Motto "Wissenschaft im Dialog" steht eine Reihe von Kurzvorträgen, mit denen die Wissenschaftler das Gespräch mit den Besuchern suchen. Dabei geht es u. a. um Klimaaspekte sowie um das als "brennendes Eis" bekannt gewordene Gashydrat im Meeresboden. Junge Menschen können sich über meereswissenschaftliche Studiengänge informieren. Für die ganz Kleinen steht ein Wasserbecken bereit, in dem selbstgebaute Unterwasserfahrzeuge und Tauchglocken getestet werden können.
WANN?
Samstag, 19. Juli, 11 - 17 Uhr;
Sonntag, 20. Juli, 10 - 15 Uhr
WO?
Europahafen Bremen, Konsul-Smidt-Straße, zwischen Schuppen 1 und 3.
Anfahrt siehe: http://www.marum.de/Open_Ship_MERIAN.html
Ein Besuch lohnt sich also für Groß und Klein. Schon deshalb, weil es sich bei der knapp 100 Meter langen und 20 Meter breiten MARIA S. MERIAN um das neueste und in vieler Hinsicht modernste deutsche Forschungsschiff handelt. Es wurde 2006 in Dienst gestellt und kann dank zusätzlicher, bis zu 20 Millimeter dicker Stahlplatten auch am Rand des nordpolaren Meereises operieren. Weil das Schiff höchsten Umweltstandards genügt, wurde es mit dem Umweltgütesiegel "Blauer Engel" ausgezeichnet. Alle Besucher sind eingeladen, sich beim Spaziergang über die Decks hinauf zur Kommandobrücke und dem Peildeck selbst ein Bild von der MARIA S. MERIAN zu machen.
Übrigens hat das Forschungsschiff eine besondere Beziehung zu Bremen: sein Name wurde im Rahmen eines Schülerwettbewerbs ermittelt, der 2005 während der "Stadt der Wissenschaft Bremen_Bremerhaven" stattfand. Namensgeberin ist die Naturforscherin und Malerin Maria Sybilla Merian, die 1647 in Frankfurt/Main geboren wurde und insbesondere durch ihre Blumen- und Insektendarstellungen bekannt wurde. Dazu wird Katharana Schmidt-Loske, die Frau des Umweltsenators, ihr Buch, "Die Tierwelt der Maria S. Merian" vorstellen. Wer danach auf den Geschmack gekommen ist, kann auf einem großen Büchertisch nach weiterer Literatur zum Thema Meer stöbern.
http://www.marum.de/Open_Ship_MERIAN.html
Das neue deutsche Forschungsschiff MARIA S. MERIAN
Quelle: Klaus Bergmann
Forschungsschiff MARIA S. MERIAN im Eis
Quelle: Briese Schifffahrts GmbH
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Informationstechnik, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
regional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungsprojekte
Deutsch

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