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17.07.2008 08:37

Forschen für die Oberflächenbeschichtung von morgen

Dipl.-Soz.Wiss. Birgit Geile-Hänßel Presse- und Informationsstelle
Fachhochschule Südwestfalen

    Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn ist Forschungspartner im BMBF- Projekt

    In drei Jahren wollen sie so weit sein. Dann möchten die Projektpartner Evonik Industries, die Fachhochschule Südwestfalen, das Partikelinstitut der Technischen Universität Braunschweig und die Firmen Ystral GmbH, Ballrechten-Dottingen, und SUNCoat GmbH in Zittau neue industrielle Verfahren und Anlagen zur Oberflächenbeschichtung von Trägersubstanzen wie Kunststofffolien, Polyestergewebe und Textilien mit nanoskaligen Sol-Gel-Material auf den Markt bringen.

    Einer der Forschungspartner ist Prof. Dr. Peter Meisterjahn, Leiter des Labors für Nanoskalierende Materialien im Studiengang Bio- und Nanotechnologien an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn und Experte auf dem Gebiet der Sol-Gel-Herstellung.

    "In dem Projekt geht es um die chemische Herstellung und oberflächentechnische Verarbeitung von nanoskaligen Sol-Gel-Materialien im produktionstechnischen Maßstab", erläutert Prof. Meisterjahn, "das heißt, wir beschichten in unserem Labor Kunststofffolien mit Hilfe der Sol-Gel-Technologie mit dem Ziel, diese mit verschiedenen Oberflächeneigenschaften, wie Kratzfestigkeit, leichte Reinigung oder Anti-Graffity-Effekte zu versehen. Diese Kunststofffolien können dann zum Oberflächenschutz beispielsweise in Fahrzeugen oder in der Möbelindustrie eingesetzt werden".

    Das Beschichtungsverfahren, das Prof. Meisterjahn und seine Mitarbeiter zurzeit im Labor erforschen, soll für den industriellen Einsatz optimiert werden. Hierbei besteht eine enge Kooperation mit der Firma SUNCoat. Das Gesamtprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb des Rahmenprogramms "Forschung für die Produktion von morgen" finanziell gefördert.

    Im Science-to-Business-Center Nanotronics von Evonik in Marl laufen die Fäden der Projektpartner zusammen. Das heutige Geschäftsfeld Chemie von Evonik, damals noch unter dem Namen Degussa, hat dieses Center als Ideenlieferant für neue Produkte gegründet.


    Bilder

    Prof. Meisterjahn (vorne) und seine Mitarbeiter (v.l.n.r.) Nadine Krüg, Christian Roloff und Isa Krauß nehmen das neue Kalorimeter in Betrieb. Das 31.000 Euro teure Gerät bestimmt Wärmemengen bei chemischen Reaktionen und wird im Rahmen des Forschungsprojektes eingesetzt.
    Prof. Meisterjahn (vorne) und seine Mitarbeiter (v.l.n.r.) Nadine Krüg, Christian Roloff und Isa Kra ...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


     

    Prof. Meisterjahn (vorne) und seine Mitarbeiter (v.l.n.r.) Nadine Krüg, Christian Roloff und Isa Krauß nehmen das neue Kalorimeter in Betrieb. Das 31.000 Euro teure Gerät bestimmt Wärmemengen bei chemischen Reaktionen und wird im Rahmen des Forschungsprojektes eingesetzt.


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