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17.07.2008 11:43

Hochschulentwicklungsplan der Universität Potsdam im Senat verabschiedet

Sylvia Prietz Referat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit
Universität Potsdam

    Nach einem inneruniversitären Diskussionsprozess hat der Senat der Universität Potsdam heute den Hochschulentwicklungsplan der Universität mit 10 Ja- und einer Gegenstimme verabschiedet. Hierin sind die strategischen Ziele, Leitlinien und auch Maßnahmen für die nächsten Jahre festgeschrieben. Das Planungspapier wird nunmehr mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg abgestimmt.

    Folgende Schwerpunkte der Hochschulentwicklung sind vorgesehen:

    o Mit ihrem Hochschulentwicklungsplan verbindet die Universität Potsdam das Ziel, als "Mittelgroße Spitzenuniversität" mit einem klaren Forschungsprofil und konsequent qualitätsgesicherten Studienangeboten, mit einer wirksamen Nachwuchsförderung, zielgenauen Internationalisierungsstrategien und einer hohen Kompetenz auf dem Gebiet des Wissens- und Technologietransfers ihre Sichtbarkeit zu verbessern. Dabei setzt sie auf den weiteren Ausbau ihrer Kooperationsbeziehungen mit den außeruniversitären Forschungseinrichtungen und strebt dabei auch neue Wege der Institutionen übergreifenden Zusammenarbeit an.

    o Zukünftig präsentiert sich die Universität mit einem schärfer konturierten Forschungsprofil. Seine Kennzeichen sind acht Profilbereiche und erstmals ein Exzellenzbereich, die Kognitionswissenschaften (Cognitive Sciences). Zu den Profilbereichen zählen die Empirischen Bildungswissenschaften, die Erdwissenschaften (Earth Sciences), Funktionale Weiche Materie (Functional Soft Matter), Funktionelle Ökologie und Evolutionsforschung (Functional Ecology and Evolution), Komplexe Systeme (Complex Systems), Kulturelle Begegnungsräume (Unsettled Cultures) sowie Pflanzengenomforschung/Systembiologie (Plant Genomics/Systems Biology) und Politik, Verwaltung und Management (Public Policy and Management).

    o Die Universität Potsdam steht zukünftig für eine an empirischer Bildungsforschung orientierten Lehrerbildung. Lehren und Lernen, Schule und Unterricht sowie das lebenslange Lernen werden im Mittelpunkt des Profilbereichs Empirische Bildungswissenschaften stehen.

    o Weiterer Schwerpunkt der Hochschulentwicklung ist es, den Prozess der Studienreform systematisch voranzutreiben. Dazu zählen der Aufbau einer forschungsbasierten Lehre sowie die modellhafte Erprobung von Bachelor-Studiengängen mit strukturierter Studieneingangsphase, Auslandsstudien und Berufsorientierung.

    o Auf dem Gebiet von Lehre und Studium werden die Signale auf eine konsequente, systematische Qualitätssicherung gesetzt. Insbesondere hat sich die Universität Potsdam das ehrgeizige Ziel gesetzt, die Systemakkreditierung zu erlangen.

    o Interdisziplinär aufgebaute und international ausgerichtete Promotionsprogramme mit Fast-Track-Option für die besten Doktorandinnen und Doktoranden sollen die Attraktivität der Potsdam Graduate School für den wissenschaftlichen Nachwuchs steigern.

    o Dezidierte Aussagen formuliert der Hochschulentwicklungsplan zudem für die Internationalisierungsstrategie der Universität sowie für die Weiterentwicklung des Wissens- und Technologietransfers.

    o Ihrem Selbstverständnis entspricht in besonderer Weise, dass die Universität ihrer Profilierung als familiengerechte Hochschule einen hohen Stellenwert beimisst.

    Nach der Abstimmung des Hochschulentwicklungsplans mit dem Landeshochschulrat und der Landesregierung werden die darin formulierten Entwicklungsziele und die konkreten Maßnahmen in Zielvereinbarungen zwischen dem Präsidium und den Fakultäten ausgehandelt. Die Zielvereinbarungen werden bis zum Jahresende abgeschlossen und zum 1. Januar 2009 in Kraft treten.

    Für weitere Informationen steht Ihnen Janny Armbruster, Pressesprecherin der Universität Potsdam, Tel.: 0331/977-1474, E-Mail: janny.armbruster@uni-potsdam zur Verfügung.

    Diese Medieninformation ist auch unter http://www.uni-potsdam.de/pressmitt/2008/pm183_08.htm im Internet abrufbar.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    regional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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