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18.07.2008 10:39

Suche nach einem Therapieansatz gegen Lungenhochdruck

Dr. Christine Beck Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

    Wissenschaftler identifizieren einen Rezeptor, der an der Entstehung von Lungenhochdruck beteiligt ist

    Noch vor gut einem Jahrzehnt verlief die Lungenhochdruck-Erkrankung fast immer tödlich. Wenn überhaupt, konnte nur eine Lungentransplantation helfen. Inzwischen stehen verschiedene Therapieverfahren zur Verfügung, doch diese lindern nur Symptome und bekämpfen nicht die Ursache. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim und der Justus-Liebig-Universität in Giessen haben nun einen Rezeptor identifiziert, der an der Entstehung des Lungenhochdrucks beteiligt ist und einen Ansatzpunkt für die Entwicklung neuer Therapien darstellen könnte. (American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine, 15. Juli 2008)


    Weitere Informationen:

    http://goto.mpg.de/mpg/pri/20080717/


    Bilder

    Abb.: Die Abbildung zeigt einen Gewebeschnitt durch Lungenarterien von Ratten, bei denen über einen Zeitraum von vier Wochen pharmakologisch Lungenhochdruck ausgelöst wurde. Die braune Färbung im linken Schnitt weist auf das Vorhandensein von EP4-Rezeptoren hin. Dagegen ist die Expression der IP-Rezeptoren stark reduziert (rechts). Das Forscherteam schließt daraus, dass die EP4- und nicht die IP-Rezeptoren der Anknüpfpunkt für die Behandlung des Lungenhochdrucks mit Prostanoiden sind.
    Abb.: Die Abbildung zeigt einen Gewebeschnitt durch Lungenarterien von Ratten, bei denen über einen ...
    Quelle: Bild: MPI für Herz- und Lungenforschung


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Medizin
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


     

    Abb.: Die Abbildung zeigt einen Gewebeschnitt durch Lungenarterien von Ratten, bei denen über einen Zeitraum von vier Wochen pharmakologisch Lungenhochdruck ausgelöst wurde. Die braune Färbung im linken Schnitt weist auf das Vorhandensein von EP4-Rezeptoren hin. Dagegen ist die Expression der IP-Rezeptoren stark reduziert (rechts). Das Forscherteam schließt daraus, dass die EP4- und nicht die IP-Rezeptoren der Anknüpfpunkt für die Behandlung des Lungenhochdrucks mit Prostanoiden sind.


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