MWK: Kritik der Grünen gegenstandslos
HANNOVER. Zur heute geäußerten Kritik von Bündnis 90/Die Grünen am Gesetzentwurf zur Bildung der Niedersächsischen Technischen Hochschule (NTH) aus den Technischen Universitäten Braunschweig und Clausthal sowie der Leibniz-Universität Hannover weist das Ministerium für Wissenschaft und Kultur darauf hin, dass der Gesetzentwurf zum NTH-Gesetz mit den Präsidenten der drei beteiligten Universitäten im weitestgehenden Einvernehmen erarbeitet worden ist. Der Gesetzentwurf liegt den Hochschulen und Verbänden im üblichen Anhörungsverfahren zur Stellungnahme bis Ende Juli vor.
"Seit Beginn der Initiative zur NTH habe ich immer wieder betont, dass die Errichtung der NTH Forschungsverbünde der drei Universitäten mit anderen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen nicht ausschließt", so Wissenschafts-minister Lutz Stratmann. Vielmehr erwarte er, dass weitere Kooperationen ausgebaut würden, so der Minister weiter.
Dies wird bereits im Exzellenzcluster REBIRTH unter Federführung der Medizinischen Hochschule Hannover mit Beteiligung der Leibniz Universität und der Tierärztlichen Hochschule praktiziert. Gleiches gilt für die Translationsallianz in der Infektionsforschung, an der die Universitäten in Braunschweig und Hannover, die Medizinische Hochschule und die Tierärztliche Hochschule in Hannover, das Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung in Braunschweig und das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin in Hannover beteiligt sind.
Die Bildung der NTH ist durch andere Forschungsverbünde in keiner Weise beeinträchtigt und deshalb besteht keinerlei Anlass, das Anhörungsverfahren zum Gesetzentwurf in Frage zu stellen.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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