Max-Planck-Forscher beobachten erstmals Materiescheiben in aktiven Sternsystemen
Dass sie existieren, beweist die extrem starke Strahlung, die sie aussenden. So tief ins Innere hineinschauen konnten Astronomen jedoch bisher nicht in aktive Galaxien. Denn sie verbergen sich in einem Meer aus Staubwolken. Im Inneren vermutete man Schwarze Löcher, die Gas und Sterne aus ihrer Umgebung einsaugen. Die eingesammelte Materie kreist dann in der so genannten Akkretionsscheibe um den Kern und sendet den größten Anteil der Strahlung der Galaxie aus. Bis vor kurzem nur in der Theorie belegt, konnte eine solche Scheibe erstmals direkt beobachtet werden. Dazu hat ein internationales Team von Astronomen unter der Leitung von Makoto Kishimoto vom Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie nun eine geschickte Methode gefunden. Mit einem Polarisationsfilter haben die Forscher die störende Strahlung der Staubwolken ausgeblendet und das vorausgesagte Spektrum der Akkretionsscheibe experimentell bestätigt. (Nature, 24. Juli 2008)
http://goto.mpg.de/mpg/pri/200807231/
Eine künstlerische Darstellung des Zentralbereichs einer aktiven Galaxie. Das sehr massereiche Schwa ...
Quelle: Bild: NASA E/PO - Sonoma State University, Aurore Simonnet
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geowissenschaften, Mathematik, Physik / Astronomie
überregional
Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
Deutsch

Eine künstlerische Darstellung des Zentralbereichs einer aktiven Galaxie. Das sehr massereiche Schwa ...
Quelle: Bild: NASA E/PO - Sonoma State University, Aurore Simonnet
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