Zum Wintersemester 2008/2009 führt die Universität Bayreuth den Master-Studiengang "Kultur- und Sozialanthropologie" ein. Im Zentrum des zweijährigen Studienprogramms steht ein forschungsbezogenes Projektstudium. Studieninteressierte können sich noch bis zum 30. September 2008 bei der Universität Bayreuth bewerben.
Bayreuth (UBT). Zum Wintersemester 2008/2009 führt die Universität Bayreuth den Master-Studiengang "Kultur- und Sozialanthropologie" ein. Studieninteressierte können sich noch bis zum 30. September 2008 bei der Universität Bayreuth bewerben. Im Zentrum des zweijährigen Studienprogramms steht ein forschungsbezogenes Projektstudium, das sich - einschließlich der Vorbereitungsphase und der Auswertung der empirischen Forschungsergebnisse - über die gesamte Studiendauer erstreckt. Es schließt eine mindestens sechswöchige Lehrforschung ein, die vorzugsweise in Afrika stattfindet, auf Wunsch der Studierenden aber auch in einer anderen außereuropäischen Region durchgeführt werden kann. Eine außergewöhnlich betreuungsintensive Studienstruktur bietet den Studierenden dabei die Möglichkeit, unter Anleitung ihrer Dozenten eigene Forschungsinteressen in sämtlichen Teilbereichen der Sozial- und Kulturanthropologie zu vertiefen. Studierende, die nach dem Abschluss des "Master of Arts" eine Promotion anstreben, haben die Möglichkeit, bereits während ihres Projektstudiums eine längere ethnologische Feldforschung vorzubereiten, die dann als Basis für eine Promotion dienen kann.
Hinsichtlich der Wahl der Forschungsthemen und der Forschungsregionen zeichnet sich der neue Bayreuther Master-Studiengang durch eine hohe Flexibilität aus. Lehrforschungsaufenthalte der Bayreuther Ethnologie führten in den vergangenen Jahren u.a. nach Burkina Faso ("Migration und städtische Identität"), Uganda ("Entwicklungsprozesse nach dem Friedensschluss") und Madagaskar ("Populäre Kultur in Antananarivo"). Für 2009 ist ein Lehrforschungsprojekt zum Thema "Formen und Institutionen der Streitregelung" in den westafrikanischen Staaten Guinea-Bissau, Gambia und Senegal geplant.
Das Projektstudium wird ergänzt durch das Studium ausgewählter Themengebiete der Ethnologie und die Teilnahme an Lehrveranstaltungen benachbarter Disziplinen. Dabei erweitern die Studierenden ihr fachliches und methodisches Wissen in der Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsthemen. Das Erlernen bzw. Vertiefen einer außereuropäischen Sprache ist gleichfalls ein wesentlicher Bestandteil des Studienprogramms. Insbesondere Studierende mit Interessen an Afrika finden in Bayreuth ein einzigartiges akademisches Umfeld.
In der Masterarbeit sollen die Studierenden zeigen, dass sie gelernt haben, Forschungsergebnisse im Spannungsfeld von Theorie und Empirie zu interpretieren, dass sie also in der Lage sind, ihre Daten im Licht theoretischer Diskussionen zu betrachten und theoretische Konzepte aus empirischer Perspektive kritisch zu hinterfragen. Dieses Qualifikationsprofil ist eine ausgezeichnete Grundlage für eine weitere wissenschaftliche Arbeit im Rahmen einer Promotion. Erfolgreiche Absolventen können beispielsweise in die "Bayreuth International Graduate School of African Studies (BIGSAS)" aufgenommen werden, die durch die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert wird.
Kontaktadresse:
Professor Dr. Kurt Beck
Lehrstuhl für Ethnologie
Kulturwissenschaftliche Fakultät
95440 Bayreuth
Telefon: 0921 / 55-4133 oder -4134
E-Mail: ethnologie@uni-bayreuth.de
www.ethnologie.uni-bayreuth.de
http://www.uni-bayreuth.de/studium/master/kultur-und-sozialanthropologie - Studieninformationen und Bewerbungsantrag
http://www.ias.uni-bayreuth.de - Institut für Afrikastudien (IAS) der Universität Bayreuth
http://www.bigsas.uni-bayreuth.de - Bayreuth International Graduate School of African Studies (BIGSAS)
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Philosophie / Ethik, Religion, Sprache / Literatur
überregional
Studium und Lehre
Deutsch

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