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01.08.2008 12:20

Nano-Skulpturen in Gold

Peter Hergersberg Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

    Berliner Wissenschaftler klären mit einer neuen Methode die Struktur ungeladener Nanopartikel aus Gold auf

    Wer geladen ist, verändert vielleicht schon mal die Gesichtsfarbe, reißt sich aber nicht gleich einen Arm ab, um ihn als drittes Bein zu montieren. Bei manchen Molekülen ist das anders, zum Beispiel in einem Gold-Cluster mit sieben Atomen. Diese ordnen sich im geladenen Zustand anders an als im ungeladenen, wie Wissenschaftler des Berliner Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft, des Steacie-Institut für Molekulare Wissenschaften in Kanada und des niederländischen Freie-Elektronen-Lasers FELIX am FOM-Institut Rijnhuizen herausgefunden haben. Die Forscher haben ein Infrarot- und ein Massenspektrometer raffiniert kombiniert und auf diese Weise erstmals die Strukturen von ungeladenen Gold-Nanopartikeln bestimmt. Solche Partikel werden derzeit als Katalysatoren in Betracht gezogen, die gezielt bestimmte chemische Reaktionen unterstützen. (Science, 1. August 2008)


    Weitere Informationen:

    http://goto.mpg.de/mpg/pri/20080801/


    Bilder

    Abb.: Gizeh in der Nanowelt: Die Goldpartikel wurden auf virtuellen Wüstensand gesetzt. Ein Cluster aus sieben Atomen formt ein gleichseitiges Dreieck, an dem ein Atom als zusätzliche Ecke hängt. 20 Atome türmen sich zu einer Pyramide mit dreieckiger Grundfläche. Mit einem Atom weniger verliert die Pyramide ihre Spitze.
    Abb.: Gizeh in der Nanowelt: Die Goldpartikel wurden auf virtuellen Wüstensand gesetzt. Ein Cluster ...
    Quelle: Bild: Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie, Elektrotechnik, Energie, Maschinenbau, Mathematik, Physik / Astronomie, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


     

    Abb.: Gizeh in der Nanowelt: Die Goldpartikel wurden auf virtuellen Wüstensand gesetzt. Ein Cluster aus sieben Atomen formt ein gleichseitiges Dreieck, an dem ein Atom als zusätzliche Ecke hängt. 20 Atome türmen sich zu einer Pyramide mit dreieckiger Grundfläche. Mit einem Atom weniger verliert die Pyramide ihre Spitze.


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