In der dritten und abschließenden Wettbewerbsrunde zur Gründungskultur an Hochschulen und Forschungseinrichtungen hat der Sachverständigenbeirat des EXIST-Programms 16 weitere Projekte zur Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) vorgeschlagen. Unter der Federführung der Universität Koblenz-Landau, vertreten durch Prof. Dr. Harald von Kortzfleisch, konnte sich das Koblenzer Netzwerk für Open Entrepreneurship Engineering (KOpEE) in einem zweistufigen Auswahlverfahren unter insgesamt 48 Konzepten erfolgreich durchsetzen.
KOpEE zielt ab auf die dauerhafte Verankerung einer Kultur der unternehmerischen Selbständigkeit sowie Steigerung von Anzahl und Wettbewerbsfähigkeit technologieorientierter und wissensbasierter Existenzgründungen aus der Wissenschaft in der Region Koblenz-Mittelrhein. Hierfür kooperieren die Universität Koblenz-Landau, die WHU - Otto Beisheim School of Management sowie die Fachhochschule Koblenz im Koblenzer Netzwerk für Open Entrepreneurship Engineering (KOpEE) mit ihren jeweiligen Kernkompetenzen: Informatik, Management und Ingenieurwesen. Ein Schwerpunkt dieses Netzwerks aus Sicht des Ingenieurwesens liegt auf innovativen Werkstofftechnologien. Dieser Schwerpunkt wird von den beiden europaweit führenden Forschungsinstituten für Anorganische Werkstoffe (Glas/Keramik) in Höhr-Grenzhausen und für mineralische und metallische Werkstoffe (Edelsteine/Edelmetalle) in Idar-Oberstein als weiteren Projektpartnern bedient.
Im Rahmen des drei Jahre laufenden Projektes wird die Universität Koblenz-Landau zusammen mit ihren Projektpartnern neue Angebote aufbauen, mit denen Studierende und Wissenschaftler zur unternehmerischen Selbstständigkeit motiviert und qualifiziert werden. Darüber hinaus sollen aus Forschungsergebnissen aktiv Geschäftsideen entwickelt und die angehenden Gründer bei der Vorbereitung ihrer Unternehmensgründung unterstützt werden.
"Im Verbund mit den KOpEE-Partnern wird die Universität Koblenz-Landau die strategische Chance nutzen, ihr Profil im Gründungsbereich konsequent zu schärfen und weiter auszubauen. Die neuen Unterstützungsangebote für angehende Gründerinnen und Gründer werden insbesondere im Fachbereich Informatik, aber auch in den anderen Fachbereichen zu weiteren zukunftsträchtigen Unternehmensgründungen führen", erklärte der Präsident der Universität Koblenz-Landau, Prof. Dr. Roman Heiligenthal. "Wir sind davon überzeugt, dass die Synergien zwischen den Verbundpartnern optimal genutzt und dauerhaft die Weichen auf Gründergeist und Unternehmertum in der Region Koblenz-Mittelrhein gestellt werden."
Weitere Informationen zum Förderprogramm im Internet unter
http://www.exist.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Informationstechnik, Werkstoffwissenschaften, Wirtschaft
regional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
Deutsch

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