Ein Höhepunkt im Russlandjahr der RUB
Internationale Sommerschule in Vologda und Sankt Petersburg
Bochumer Studierende erforschen "Ruralität und Urbanität" vor Ort
Im Russlandjahr der Ruhr-Universität Bochum bietet das Seminar für Slavistik / Lotman-Institut für russische Kultur seinen Studierenden einen ganz besonderen Höhepunkt: Es lädt zu einer internationalen Sommerschule zum Thema "Ruralität und Urbanität in Russland und Europa" ein, die vom 25. August bis zum 4. September in Vologda und Sankt Petersburg stattfindet. Vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) mit Stipendien gefördert, machen sich 16 Bochumer Studierende der Russischen Kultur und Slavischen Philologie zusammen mit Lehrenden auf den Weg in Russlands Norden, um dort zwei Wochen lang unter der Anleitung internationaler Spezialisten mit Studierenden und Wissenschaftlern aus Moskau, Kursk, Innsbruck, Mailand und Vologda zu arbeiten.
Dörflichen und städtischen Konzeptionen auf der Spur
Gemeinsam erforschen die Studierenden anhand konkreter Beispiele aus der Dorf- und Stadtkultur Russlands verschiedene kulturelle Konzeptionen dörflicher und städtischer Strukturen in Russland und Westeuropa, wie sie sich unter anderem in Literatur, Malerei, Film und Geschichtsphilosophie widerspiegeln. Der Schwerpunkt "Urbanität und Ruralität" bietet eine geeignete Perspektive, um während der deutsch-russischen Sommerschule die strukturellen Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten zwischen Russland und Europa näher zu analysieren und kritisch zu hinterfragen. Neben Vorträgen internationaler Experten stehen vor allem studentische Präsentationen im Mittelpunkt, die die Ergebnisse vorab bearbeiteter Projekte vorstellen und mit den Teilnehmern der Sommerschule diskutieren. Da all dies nicht nur im geschlossenen Klassenzimmer stattfindet, sondern von umfangreichen Exkursionen vor Ort begleitet wird, erwartet die Studierenden eine intensive und lebendige Zeit gemeinsamen (inter)kulturellen Lernens.
Das Russlandjahr 2008
Mit Einzelvorträgen zu ausgewählten Themen, einer Ringvorlesung, Ausstellung und Konferenz sowie der Eröffnung eines Koordinationsbüros in Moskau (voraussichtlich im September) intensiviert die Ruhr-Universität Bochum in diesem Jahr ihre Kontakte zu Russland. Veranstalter von "Russland an der Ruhr 2008" sind das Seminar für Slavistik / Lotman-Institut und der Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der RUB zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO).
Weitere Informationen
Dr. Maria Brauckhoff, Seminar für Slavistik / Lotman-Institut, Tel. 0234/32-23371, E-Mail: maria.brauckhoff@ruhr-uni-bochum.de
Internet: http://www.lotman.rub.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Sprache / Literatur
regional
Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre
Deutsch

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