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19.08.2008 17:22

Internationales Symposium zu Brahms' 175. Geburtstag in Meiningen

Susanne Pröpsting Referat für Verantstaltungswesen und Öffentlichkeitsarbeit
Musikhochschule Lübeck

    Der große deutsche Komponist Johannes Brahms (1833 bis 1897) wäre in diesem Jahr 175 Jahre alt geworden. In Meiningen beschäftigt sich ein internationales Symposium mit dem Titel "Spätphase(n)?" vom 24. bis 26. September 2008 mit Brahms' Werken der 1880 und 1890erJahre.

    Auf Einladung der Meininger Museen, Sammlung Musikgeschichte/Max-Reger-Archiv, und des Brahms-Instituts an der Musikhochschule Lübeck befassen sich 25 internationale Referenten der Brahms-Forschung aus analytischer, rezeptionshistorischer, gattungsgeschichtlicher und philologischer Perspektive mit Brahms' späten Kompositionen der 1880er und 1890er Jahre. Unter ihnen sind so renommierte Musikhistoriker wie Christian Martin Schmidt (Berlin), Friedhelm Krummacher und Michael Struck (beide Kiel), Hans-Joachim Hinrichsen (Schweiz), Robert Pascall (Großbritannien), Otto Biba (Östereich), Margaret Notley und Michael Musgrave (beide USA).

    "Das Jubiläumsjahr 2008 bietet die einmalige Gelegenheit, an einem für Brahms' Spätwerk historisch so bedeutenden Ort der Frage nachzugehen, ob es bei Brahms überhaupt ein 'Spätwerk' im emphatischen Sinne gegeben hat, wie es charakterisiert oder konzipiert und zu 'Spätwerk-Konzepten' anderer Komponisten in Beziehung zu setzen ist", so Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts an der Musikhochschule Lübeck, "Brahms' Spätwerk ist bislang noch nicht so konzentriert untersucht worden." Die Verbindung mit Meiningen (Thüringen) ist keine zufällige: Hier probte Brahms mit der berühmten Meininger Hofkapelle unter ihren Dirigenten Hans von Bülow und Fritz Steinbach bedeutende Spätwerke, darunter das 2. Klavierkonzert und die 4. Sinfonie, hier pflegte er langjährige freundschaftliche Kontakte zum Herzogshaus Sachsen-Meiningen im Schloss Elisabethenburg, dem Ort des Symposiums. Zudem verdankte Brahms die Anregung für seine wohl wichtigsten Spätwerke - die Kammermusikwerke für Klarinette op. 114, 115 und 120 - dem international gefeierten Meininger Klarinettisten Richard Mühlfeld.

    Zum Rahmenprogramm gehört ein moderiertes Kammermusikkonzert mit dem "Altenberg Trio Wien" am Donnerstag, 25. September im Schloss Elisabethenburg mit Früh- und Spätfassung des Klaviertrios H-Dur op. 8 von Brahms. Weiterhin steht am Freitag, 26. September eine Exkursion nach Schloss Altenstein auf dem Programm, in dem Brahms mehrfach zu Gast war. Das dreitägige Symposium wird von der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung, vom G. Henle Verlag und der Firma Dematon unterstützt.

    Auskunft erteilen die wissenschaftlichen Leiterinnen und Organisatorinnen der Veranstaltung: Maren Goltz M.A. (Sammlung Musikgeschichte/Max-Reger-Archiv, Schloss Elisabethenburg, PF 100554, 98605 Meiningen, Tel. 0049(0)3693-881023, Mail: m.goltz@meiningermuseen.de) und Dr. Christiane Wiesenfeldt (Brahms-Institut an der Musikhochschule Lü-beck, Jerusalemsberg 4, 23568 Lübeck, Tel. 0049(0)451-1505417, Mail: christiane.wiesenfeldt@mh-luebeck.de).


    Weitere Informationen:

    http://"www.brahms2008.de";


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Kunst / Design, Musik / Theater
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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