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27.08.2008 11:42

Masterstudiengang Optische Technologien startet zum Wintersemester 2008/2009 - Neuer Studiengang an der Leibniz Universität Hannover ist interdisziplinär ausgerichtet

Dr. Stefanie Beier Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz Universität Hannover

    Aus kaum einem Industriezweig sind optische Technologien heute wegzudenken. Kleinste Lichtteilchen, die Photonen, spielen eine große Rolle in der Laser- und Messtechnik, dem Maschinenbau, der Kommunikations- und Medizintechnik oder der Fahrzeugtechnik. Mittels Glasfasernetzen wird Wissen über große Entfernungen transportiert. Dabei sind die Grenzen zwischen Physik und Ingenieurwissenschaften fließend, entsprechend ausgebildete Fachkräfte werden dringend gebraucht. Um dem steigenden Bedarf der Branche nun Rechnung zu tragen, starten die Fakultäten für Maschinenbau und für Mathematik und Physik der Leibniz Universität Hannover sowie das "Laser Zentrum Hannover" (LZH) den neuen Masterstudiengang "Optische Technologien" zum Wintersemester 2008/2009.

    Der neue, interdisziplinär angelegte Master reiht sich in zirka ein Dutzend Studiengänge mit Bezug zu optischen Technologien deutschlandweit ein. Bewerberinnen und Bewerber sollten einen einschlägigen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss mitbringen, beispielsweise einen Bachelor oder ein Diplom in einem natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Fach. Das auf vier Semester angelegte Studium behandelt neben Pflichtfächern wählbare Kompetenzfelder, durch die die physikalisch-theoretische Ausbildung mit ingenieurspezifischen Themen ergänzt wird. Der Spannbogen reicht dabei von der klassischen Optik über die moderne Lichttechnik mit miniaturisierten Komponenten bis hin zur Quantenoptik. Studienbegleitend ist ein dreimonatiges Fachpraktikum in einem Unternehmen der optischen Technologien zu absolvieren.

    "Damit bieten wir eine Ausbildung an, die durch die Verknüpfung von Themen der Physik und Ingenieurwissenschaften in der Lehre für eine Tätigkeit in der stark wachsenden Optikbranche besonders qualifiziert", erläutert Prof. Ludger Overmeyer vom beteiligten Institut für Transport- und Automatisierungstechnik (ITA) am Produktionstechnischen Zentrum Hannover. Zu den Initiatoren gehören neben dem ITA das Institut für Mess- und Regelungstechnik, das Institut für Quantenoptik sowie das LZH. Sie alle haben sich zum "Hannoverschen Zentrum für optische Technologien" (HOT) zusammengeschlossen, um Forschungsfragen und Entwicklungsaufgaben gemeinsam zu bearbeiten - beispielsweise in den
    Bereichen Polymeroptik, aktive Mikrooptiken oder optische Sensorik.

    Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.uni-hannover.de/de/studium/studienfuehrer/optische-tech/.

    Hinweis an die Redaktion:
    Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Luca Spani Molella vom Hannoverschen Zentrum für optische Technologien unter Telefon +49 511 762 17907 oder per E-Mail unter Luca.Spani.Molella@hot.uni-hannover.de gern zur Verfügung.


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    Bild: Optiken in Trägern
    Bild: Optiken in Trägern


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Maschinenbau, Mathematik, Physik / Astronomie
    überregional
    Studium und Lehre
    Deutsch


     

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