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29.08.2008 10:06

Lange Nacht der Sterne am Astrophysikalischen Institut Potsdam, 6. September 2008, 18.00 - 1.00 Uhr

Madleen Köppen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Astrophysikalisches Institut Potsdam

    Am Samstag, dem 6. September 2008, lädt das Astrophysikalische Institut Potsdam (AIP) im Rahmen des "Astronomietages" alle Interessierten zu einem abwechslungsreichen Programm für die ganze Familie ein. Von 18 bis 1 Uhr können Besucher das Institut erkunden und an verschiedenen Programmpunkten, Experimenten, Himmelsbeobachtungen und Führungen teilnehmen.
    Die Veranstaltung findet erstmals nach drei Jahren wieder auf dem Gelände der ehemaligen Sternwarte Babelsberg, An der Sternwarte 16 (Eingang: Allee nach Glienicke), statt.
    (Achtung! Nicht mit den Einrichtungen auf dem Telegrafenberg verwechseln!)

    Eintritt frei!
    Die Lange Nacht der Sterne 2008 am Astrophysikalischen Institut Potsdam bietet für Groß und Klein ein abwechslungsreiches Programm. Überraschungen und kleine Preise warten auf die Besucher. Die Cafeteria im Persius-Haus verpflegt die Gäste mit reichlich Leckereien. Der Eintritt ist frei und die Veranstaltung ist offen für Jedermann.

    Station 1
    Vorträge im Hörsaal des Schwarzschild-Hauses
    18.00 - 19.00 Dr. Axel Schwope - Neutronensterne
    19.00 - 20.00 Prof. Lutz Wisotzki - Mit dem Hubble-Teleskop durch das All
    20.00 - 21.00 Dr. Carsten Denker - Die Sonne: unser nächster Stern
    21.00 - 22.00 Prof. Dierck-E. Liebscher - Vom Regenschirm zur Relativitätstheorie
    22.00 - 23.00 Dr. Hans Zinnecker - Wie Sterne entstehen
    23.00 - 24.00 Dr. Andreas Kelz - Die Potsdamer Teleskope und ihre Entdeckungen
    24.00 - 01.00 Prof. Dierck-E. Liebscher - E=mc^2 und der kürzeste Weg zur berühmtesten Formel der Wissenschaft

    Station 2
    Wasserraketenstarts vor der Bibliothek
    Kinder können Raketen basteln und anmalen und sie anschließend in die Luft steigen lassen.

    Station 3
    Meade-Teleskope vor dem Schwarzschild-Haus
    Mit dem mobilen Meade-Teleskop kann ab Einbruch der Dunkelheit mit den AIP-Wissenschaftlern der Sternenhimmel beobachtet werden.

    Station 4
    Basteln vor der Bibliothek
    Auf Bastelbögen entstehen gefaltete Sonnenuhren und ein Himmelsglobus mit Reißverschluss.

    Station 5
    Galaktisches Fotoshooting mit der Webcamera im Schwarzschild-Haus
    Urlaubsgrüße aus dem All: Vor einem galaktischen Hintergrund entstehen mit der Webcamera Bilder der Besucher im fernen Universum.

    Station 6
    Astroquiz vor der Bibliothek
    Alle Hobbyastronomen, interessierte Besucher, Neulinge der Astronomie und Experten auf dem Gebiet können sich und ihr Wissen beim Astroquiz erproben.

    Station 7
    3D-Filme im MCC-Gebäude
    3D-Filmvorführungen zum Thema Galaxien und Sternentstehung aus Computer-Simulationen. Wissenschaftler stehen zu dem Thema mit Hilfe von grafischen Darstellungen Rede und Antwort.

    Station 8
    Himmelsbeobachtungen mit dem 50cm- und dem 70cm-Spiegelteleskop
    Ab Einbruch der Dunkelheit kann bei guter Sicht in den beiden Nebenkuppeln des Hauptgebäudes der alten Babelsberger Sternwarte mit Teleskopen der Himmel beobachtet werden.
    Auch der historische Refraktor in der Hauptkuppel kann von den Besuchern besichtigt werden. Schon der Astronom Erwin Finlay Freundlich beobachtete im Jahre 1910 damit den Sternenhimmel.

    Station 9
    Astro-Jeopardy im Seminarraum Schwarzschild-Haus
    AIP-Wissenschaftler gestalten ein unterhaltsames Astroquiz für vier mutige Kandidaten. Den Gewinnern winken kleine Preise.

    Station 10
    Führungen durch die Bibliothek
    Die im Jahr 2002 eröffnete Bibliothek ist eigentlich ein Neubau auf historischen Sockel. Bis 1946 enthielt der Kuppelbau das zweitgrößte Spiegelteleskop der Welt. Im Verlauf fälliger Reparationsleistungen wurde das Gerät mitsamt dem Kuppelaufbau an die Krim transportiert, wo es heute noch Verwendung findet. Mitarbeiter des AIP führen durch das Bibliotheksgebäude.

    Station 11
    Robotik im "Media and Communication Centre" (MCC)
    Per Mausklick können Besucher das robotische Teleskop Robotel bewegen und Veränderungen mit der Webcamera beobachten. Im MCC laufen die Datenströme verschiedener robotischer Teleskope auf Teneriffa zusammen.

    Station 12
    DVD-Filme am Bibliotheksgebäude
    DVD-Filmvorführungen über Teleskope und Astronomie

    ________________________________________________________________________________
    Das AIP beschäftigt sich vorrangig mit kosmischen Magnetfeldern und extragalaktischer Astrophysik.
    Daneben wirkt das Institut als Kompetenzzentrum bei der Entwicklung von Forschungstechnologie in den
    Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Das AIP ist Nachfolger der 1700
    gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums
    Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete.
    Das AIP ist eine Stiftung privaten Rechts und ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft.
    Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören derzeit 82 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die
    wissenschaftliche Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung bearbeiten.

    Kontakt:
    Astrophysikalisches Institut Potsdam
    Tel. 0331 7499-0
    E-Mail: info@aip.de
    Pressestelle: Madleen Köppen Tel. 0331 7499-469
    E-Mail: presse@aip.de


    Weitere Informationen:

    http://www.aip.de/pr/presse.html - Pressemitteilung mit Bild
    http://www.aip.de/kalender.html - weiter Veranstaltung des AIP


    Bilder

    Die Lange Nacht der Sterne findet am 6. September 2008 auf dem Gelände der ehemaligen Sternwarte Babelsberg statt. Foto: Die 2002 neu eröffnete Bibliothek.
    Die Lange Nacht der Sterne findet am 6. September 2008 auf dem Gelände der ehemaligen Sternwarte Bab ...
    Quelle: Rainer Arlt


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Mathematik, Physik / Astronomie
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

    Die Lange Nacht der Sterne findet am 6. September 2008 auf dem Gelände der ehemaligen Sternwarte Babelsberg statt. Foto: Die 2002 neu eröffnete Bibliothek.


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