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03.09.2008 15:44

Zu wenig Rheumaärzte in Deutschland - Versorgung von Menschen mit Rheuma unzureichend

Dr. Cornelia Rufenach Geschäftsstelle Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie
Kompetenznetz Rheuma in der Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh)

    Berlin, September 2008 - Etwa 1,5 Millionen Erwachsene und 15 000 Kinder in Deutschland leiden an entzündlichem Rheuma. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) weist mit ihrem Memorandum darauf hin, dass Menschen mit Rheuma hierzulande unzureichend versorgt sind: Der Bedarf an Rheumatologen in der Bundesrepublik ist weniger als zur Hälfte gedeckt. In welchen Bereichen dringender Handlungsbedarf besteht, diskutieren Experten auf dem 36. Kongress der DGRh vom 24. bis zum 27. September 2008 Berlin.

    Rheumapatienten bedürfen vor allem der dauerhaften Betreuung durch niedergelassene Ärzte. Um eine gute Versorgung zu gewährleisten fordert die DGRh deshalb in ihrem aktuellen Memorandum, dass auf 100 000 Einwohner je zwei internistische Rheumatologen kommen - insgesamt wären das 1 350 Fachärzte. Derzeit sind jedoch weniger als 600 Spezialisten ambulant tätig. "Es fehlt an kassenärztlichen Zulassungen für Rheumatologen", erläutert Professor Dr. med. Ekkehard Genth, Generalsekretär der DGRh von der Rheumaklinik Aachen das Problem. Insbesondere in ländlichen Regionen seien Rheumapatienten unterversorgt und müssten lange auf Termine warten.

    Rheumazentren führen seit 1993 eine bundesweite Kerndokumentation zu rheumatischen Erkrankungen durch. "Dank dieser genauen und langfristigen Übersicht haben wir auch Positives zu vermelden", sagt Professor Dr. rer. pol. Angela Zink, Mitglied des Beirats und der Kommission Versorgung der DGRh. Das Thema "Versorgungskonzepte" diskutieren Experten im Rahmen des 36. Kongresses der DGRh auf mehreren Symposien und zwei Pressekonferenzen in Berlin.

    ************************************

    Terminhinweise:

    Donnerstag, 18. September 2008, 11.00 bis 12.00 Uhr: Vorab-Pressekonferenz anlässlich des 36. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie
    eines der Themen: Rheuma in Zahlen und Fakten: Wie gut sind Menschen mit rheumatischen Erkrankungen in Deutschland versorgt?
    Referent: Professor Dr. rer. pol. Angela Zink
    Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin

    Mittwoch, 24. September 2008, 12.00 bis 13.00 Uhr: Eröffnungs-Pressekonferenz
    eines der Themen: Besser ist nicht gut genug: Aktuelles Memorandum der DGRh zur Versorgung rheumakranker Menschen
    Referent: Professor Dr. med. Ekkehard Genth, Aachen
    Hotel Maritim Berlin, Salon 4: Stauffenbergstraße 26, 10785 Berlin

    Freitag, 26. September 2008, 10.00 bis 12.45 Uhr: Symposium "Internationale Klassifikation (ICF) und Rehabilitation in der rheumatologischen Versorgung"
    Vorsitz: Professor Dr. med. Ekkehard Genth, Aachen; Professor Dr. med. Wilfried Mau, Halle/ Saale
    Hotel Maritim Berlin, Salon 7 Wien, Stauffenbergstraße 26, 10785 Berlin

    Samstag, 27. September 2008, 08.00 bis 09.30 Uhr: Symposium "Gute Versorgung von Anfang an"
    Vorsitz: Ursula Faubel, Bonn; Professor Dr. med. Matthias Schneider, Düsseldorf
    Hotel Maritim Berlin, Salon 7 Wien, Stauffenbergstraße 26, 10785 Berlin

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    Kontakt für Journalisten:
    DGRh Kongress-Pressestelle
    Anna Julia Voormann
    Postfach 30 11 20
    70451 Stuttgart
    Telefon: 0711 8931-552
    Fax: 0711 8931-167
    E-Mail: voormann@medizinkommunikation.org


    Weitere Informationen:

    http://www.dgrh.de/jahreskongresse.html - alle Informationen und Anmeldung zum Kongress


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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