idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
08.09.2008 11:09

Schlafstörungsversorgungsforschung im Grenzgebiet Dänemark-Deutschland

Torsten Haase Pressestelle
Fachhochschule Flensburg

    In Kooperation mit dem Damp Sundhedscenter Tønder koordiniert die FH-Flensburg das Projekt "Schlafstörungsversorgungsforschung im Grenzgebiet zwischen Dänemark und Deutschland".

    In Kooperation mit dem Damp Sundhedscenter Tønder koordiniert die FH-Flensburg das Projekt "Schlafstörungsversorgungsforschung im Grenzgebiet zwischen Dänemark und Deutschland". Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Jens Bothe von der FH-Flensburg und Dipl.-Ing. (FH) Stefanie Beth vom Damp Sundhedscenter Tønder soll mit dem Projekt das Behandlungsangebot für Patienten mit Schlafstörungen im Grenzgebiet verbessert werden

    Gefördert wird das Projekt über das INTERREG-IIIA-Programm der Europäischen Union mit einem Zuschuss in Höhe von 62.011 Euro.

    Der Mensch verschläft ein Drittel seines Lebens. Hochgerechnet macht das ca. 20-25 Jahre. Jedoch sind die Zeiten des guten Schlafs in unserer modernen Industriegesellschaft vorbei. Im Zuge der Globalisierung, Flexibilisierung der Arbeitszeiten und dem Druck der Leistungsgesellschaft wird die Nacht immer mehr zum Tag gemacht. Schlafstörungen sind die Folge. Laut Statistischem Bundesamt sind Schlafstörungen die häufigsten gesundheitlichen Beschwerden. Ca. 25% der Bevölkerung in Deutschland sind von Schlafstörungen betroffen. Hierbei sind Frauen eher betroffen als Männer und Ältere Menschen häufiger als Jüngere. In Dänemark liegt der Anteil der bekanntermaßen an Schlafstörungen erkrankten Patienten bei ca. 10-15%, jedoch ist der Bekanntheitsgrad der Behandlungs-möglichkeiten nicht so ausgeprägt wie in Deutschland. Auf Dauer können Schlafstörungen zu Leistungsabfall, Gereiztheit und Unaufmerksamkeit führen und somit zu gravierenden gesundheitlichen Langzeitfolgen. Da die Schlafforschung noch ein recht junger Bereich der Medizin ist, besteht auf diesem Gebiet ein erheblicher Informationsbedarf.

    Ziel des Projekts ist es eine grenzübergreifende Kooperation zu schaffen, um die Qualität der Versorgung zu optimieren und eventuelle fehlende Infrastrukturen aufzudecken. Gleichzeitig soll das Projekt jedoch auch bestehende Informationsdefizite der Öffentlichkeit durch Wissenstransfer ausgleichen.

    Kontaktdaten:
    Fachhochschule Flensburg
    Dipl.-Ing. (FH) Stefanie Beth
    Telefon: 0461 805-1568
    Email: schlafprojekt@fh-flensburg.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Medizin
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).