idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
08.09.2008 15:24

Sinnesorgane für Autos und Flugzeuge

Dr. Elisabeth Zuber-Knost Stabsabteilung Presse, Kommunikation und Marketing
Karlsruher Institut für Technologie

    Internationales Symposium für Gyro-Technologie in Karlsruhe - Experten diskutieren über Navigationssysteme der Zukunft

    Die Maschine ohne Pilot bringt ihre Passagiere ans Ziel. Dies ist noch Science Fiction. Bereits heute jedoch arbeitet die Gyro-Technologie an der immer präziseren Bestimmung von Fluglage und Position - eine Voraussetzung dafür, dass Flugzeuge selbständig im Luftraum manövrieren und Fluggeräte ihre Lage im All ausrichten können. Auch in der Zielführung für Autos kommt diese Technologie zum Einsatz. Über die Navigationssysteme der Zukunft diskutieren internationale Experten und Vertreter der Wirtschaft beim Symposium Gyro Technology.

    Das internationale Symposium, das sich in diesem Jahr mit dem Thema "Inertial Components and Integrated Systems" beschäftigt, findet am Dienstag, 16. September, von 8.00 bis 17.00 Uhr und Mittwoch, 17. September, von 8.30 bis 17.00 Uhr im Gartensaal im Schloss Karlsruhe, Schlossplatz 1, statt. Organisator sind das Institut für Theoretische Elektrotechnik und Systemoptimierung (ITE) des KIT in Kooperation mit der "Deutschen Gesellschaft für Ortung und Navigation (DGON)".

    Die Konferenz kam im letzten Jahr zum ersten Mal nach Karlsruhe. "Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, dieses international renommierte Symposium nun dauerhaft in die Fächerstadt zu holen", so der Leiter der Tagung, Professor Gert Trommer vom ITE. Die Tagung wird von nun an regelmäßig jedes Jahr im September in Karlsruhe stattfinden. Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen.

    Die Gyro-Technologie, deren Name noch an den alten Kreiselkompass aus der Schifffahrt erinnert, steht heute für ein innovatives Feld der Wissenschaft und Industrie. Sie beschäftigt sich mit Inertialsensoren, wie beispielsweise Ringlaserkreisel, MEMS-Beschleunigungsmesser über GPS-Satellitenempfänger bis hin zu multisensoriell gestützten Navigationssystemen und deren Anwendungen. Mit Hilfe dieser "Sinnesorgane" für Maschinen ist es möglich, Drehbewegungen, Beschleunigungen oder Neigungen im Raum präzise zu erfassen. Ziel ist es, die Position oder Fluglage auch in gestörten Situationen wie dem Ausfall des GPS-Empfanges fehlerfrei bestimmen zu können, indem die Informationen von vielen auf unterschiedlichen Messprinzipien basierenden Sensoren kommen, deren Daten optimal fusionieren.

    Dem Programmausschuss ist es in diesem Jahr gelungen, 20 hochkarätige Vorträge zusammenzustellen. Im vergangenen Jahr kamen die teilnehmenden Experten aus 19 Ländern.

    Im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) schließen sich das Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft und die Universität Karlsruhe zusammen. Damit wird eine Einrichtung international herausragender Forschung und Lehre in den Natur- und Ingenieurwissenschaften aufgebaut. Im KIT arbeiten insgesamt 8000 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget von 700 Millionen Euro. Das KIT baut auf das Wissensdreieck Forschung - Lehre - Innovation.

    Die Karlsruher Einrichtung ist ein führendes europäisches Energieforschungszentrum und spielt in den Nanowissenschaften eine weltweit sichtbare Rolle. KIT setzt neue Maßstäbe in der Lehre und Nachwuchsförderung und zieht Spitzenwissenschaftler aus aller Welt an. Zudem ist das KIT ein führender Innovationspartner für die Wirtschaft.

    Weiterer Kontakt:

    Monika Landgraf
    Pressereferentin
    KIT-Pressestelle
    Tel.: +49 721 608 8126
    Fax: +49 721 608 3658
    E-Mail : Monika.Landgraf@
    verwaltung.uni-karlsruhe.de


    Weitere Informationen:

    http://"www.ite.uni-karlsruhe.de - weitere Informationen zur Tagung"


    Bilder

    Punktgenau und sicher durch die Lüfte: Hochpräzise Navigationssysteme nutzen die Gyro-Technologie.
    Punktgenau und sicher durch die Lüfte: Hochpräzise Navigationssysteme nutzen die Gyro-Technologie.
    Quelle: Foto: Dirk Schlottmann

    GPS-Satellit und Radarbilder signifikanter Merkmale am Boden unterstützen das Navigationssystem
    GPS-Satellit und Radarbilder signifikanter Merkmale am Boden unterstützen das Navigationssystem
    Quelle: Grafik: ITE


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Elektrotechnik, Informationstechnik, Maschinenbau, Physik / Astronomie, Verkehr / Transport
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

    Punktgenau und sicher durch die Lüfte: Hochpräzise Navigationssysteme nutzen die Gyro-Technologie.


    Zum Download

    x

    GPS-Satellit und Radarbilder signifikanter Merkmale am Boden unterstützen das Navigationssystem


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).