Internationale Tagung des Institutum Judaicum
Vom 16. bis 18. September 2008 diskutieren an der Universität Tübingen Wissenschaftler verschiedener Disziplinen über die Rolle von Männlichkeit und Weiblichkeit in den Religionen des Mittelmeerraumes und ihren Einfluss auf das religiöse Eherecht. Organisiert wird die Tagung vom Institutum Judaicum der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen in Zusammenarbeit mit der Universität Aix-en-Provence. Die Leitung liegt bei Prof. Dr. Matthias Morgenstern (Institutum Judaicum) und Dr. Christian Boudignon (Universität Aix-en-Provence).
In unterschiedlicher Weise thematisieren die drei großen monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam die Frage des Verhältnisses der Geschlechter mit allen dazugehörenden sozialen, politischen und rechtlichen Aspekten. Mit ihren Traditionen beeinflussen sie auch heute in den europäischen Gesellschaften das gesellschaftliche Leben nachhaltig. Die Tübinger Tagung hat das Ziel, Gesellschaftspolitik mit neueren theoretischen Ansätzen der Genderforschung zu verbinden. Dabei soll besonders die soziale Institution der Ehe und ihre rechtliche Verfassung in unterschiedlichen Gesellschaften und Religionen in den Blickpunkt genommen werden.
Die Tagung wird im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten "Exzellenznetzwerks geisteswissenschaftlicher Forschungszentren im Mittelmeerraum" (RAMSES II) organisiert.
Für Nachfragen:
Joachim Krause
Institutum Judaicum
Tel.: (07071) 302974
jo.krause@web.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Politik, Recht, Religion
regional
Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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