Berlin - Etwa ein Viertel der Menschen mit Rheuma ist durch die Krankheit körperlich behindert und im Alltag stark beeinträchtigt. Wie sich dies bundesweit wirtschaftlich auswirkt und wie eine bessere Versorgung der Patienten dies ändern könnte, diskutieren Experten auf dem 36. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) vom 24. bis zum 27. September 2008 Berlin.
Patienten mit rheumatoider Arthritis leiden häufig unter starken Schmerzen. Bei dieser Erkrankung greift das körpereigene Abwehrsystem die Innenhaut der Gelenke an. Diese werden zunehmend unbeweglich. Jede Bewegung schmerzt. Bei einem Großteil der Betroffenen führen Schmerzen und Funktionsstörungen zu Behinderungen im Alltag. Sie können dadurch vielfach nicht mehr wie gewohnt ihrer Arbeit nachgehen.
Neben der medikamentösen Therapie sei deshalb zum Beispiel regelmäßige Krankengymnastik wichtig. "Noch können allerdings viel zu wenige Rheumakranke Angebote zur Rehabilitation in Anspruch nehmen", sagt Professor Dr. med. Wilfried Mau, Sprecher der Kommission Rehabilitation und Sozialmedizin der DGRh, im Vorfeld des Rheumatologenkongresses in Berlin. Nur die Hälfte der funktionseingeschränkten Patienten mit rheumatoider Arthritis etwa erhält Leistungen zur medizinischen Rehabilitation. Doch eine konsequente und intensive Therapie - inklusive ambulanter Physio- und Ergotherapie, Patientenschulungen und psychologischer Hilfe - könne langfristig etwas verändern.
Im Rahmen des 36. Jahreskongresses der DGRh in Berlin diskutieren Rheumatologen das Thema in einer Pressekonferenz. Die "Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit und Rehabilitation in der rheumatologischen Versorgung" ist darüber hinaus Thema eines Symposiums, dem Professor Mau vorsitzt.
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Terminhinweise:
Mittwoch, 24. September 2008, 12.00 bis 13.00 Uhr
Eröffnungs-Pressekonferenz anlässlich des 36. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh)
Eines der Themen: Was bringen Krankengymnastik & Co für den Alltag des Rheumapatienten?
Referent: Professor Dr. med. Wilfried Mau, Halle-Wittenberg
MARTIM Hotel Berlin, Salon 4: Stauffenbergstraße 26, 10785 Berlin
Freitag, 26. September 2008, 10.00 bis 12.45 Uhr
Symposium: Internationale Klassifikation (ICF) und Rehabilitation in der rheumatologischen Versorgung
Vorsitz: Professor Dr. med. Ekkehard Genth, Aachen; Professor Dr. med. Wilfried Mau, Halle/ Saale
Hotel Maritim Berlin, Salon 7 Wien, Stauffenbergstraße 26, 10785 Berlin
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Kontakt für Journalisten:
DGRh Kongress-Pressestelle
Anna Julia Voormann
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Telefon: 0711 8931-552
E-Mail: voormann@medizinkommunikation.org
Internet: www.dgrh.de
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http://www.dgrh.de/jahreskongresse.html
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Medizin
überregional
Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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