Das Europäische Romanik Zentrum (ERZ), An-Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, eröffnet mit der Übergabe der sanierten Räumlichkeiten am Donnerstag, 18. September 2008, um 16:30 Uhr seinen Sitz in der Domklausur zu Merseburg. Zu der Eröffnungsveranstaltung und dem anschließenden Empfang lädt das ERZ gemeinsam mit den Vereinigten Domstiftern zu Merseburg, Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz ein.
Sachsen-Anhalt als bedeutende europäische Kulturregion der Romanik zieht Touristen aus aller Welt an, vor allem durch die "Straße der Romanik" und ihre künstlerischen Schätze. Mit dem Europäischen Romanik Zentrum haben Forscher verschiedener Disziplinen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eine wissenschaftliche Forschungs- und öffentliche Bildungsstätte mit Sitz im Merseburger Dom eingerichtet. In Zusammenarbeit mit einem internationalen wissenschaftlichen Beirat hat das ERZ ein Forschungs- und Veranstaltungsprogramm für Interessierte der Romanik und Wissenschaftler entwickelt.
Das An-Institut der Martin-Luther-Universität nimmt mit der Eröffnung seine Arbeit vor Ort auf. Eine Bibliothek, ein Vortragsraum und Arbeits- und Forschungsplätze werden der interessierten Öffentlichkeit und Forschern zur Verfügung stehen. Finanziell unterstützt wurde die Sanierung der Räumlichkeiten im Rahmen der Städtebauförderung durch die Stadt Merseburg, das Land Sachsen-Anhalt, die Bundesrepublik Deutschland sowie durch weitere Förderer wie die Zeitz-Stiftung, die Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt, die Hermann Reemtsma Stiftung und die Klaron AG. Der Saalesparkasse verdankt das ERZ die Innenausstattung des Vortragraumes.
Die Grußworte zur Eröffnung sprechen Sachsen-Anhalts Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, der Rektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Prof. Dr. Wulf Diepenbrock, der Dechant des Domkapitels der Vereinigten Domstifter zu Merseburg, Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz Georg Graf von Zech-Burkersroda und der Vorstandsvorsitzende des Europäischen Romanik Zentrums Prof. Dr. Wolfgang Schenkluhn.
Zeitgleich veranstaltet das ERZ gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologien Sachsen-Anhalt sowie den Vereinigten Domstiftern vom 17. bis 20. September 2008 die Tagung "... das Heilige sichtbar machen - Domschätze in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft".
Pressevertreter sind zur Eröffnungsveranstaltung und zum Empfang herzlich in die Klausur des Merseburger Doms eingeladen.
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Wolfgang Schenkluhn
Tel.: 0345 55 24310
E-Mail: wolfgang.schenkluhn@kunstgesch.uni-halle.de
Andreas Waschbüsch
Tel.: 0345 55 24314
E-Mail: andreas.waschbuesch@kunstgesch.uni-halle.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geschichte / Archäologie, Kunst / Design
überregional
Forschungsprojekte, Organisatorisches
Deutsch

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