Gesundheitsförderung und Früherziehung besonders attraktiv - Interesse für Sonderpädagogik im Vorjahresvergleich konstant, für Grundschule, Hauptschule und Realschule leicht rückläufig - 2/3 der Bewerber starten mit pädagogischem Know-How
An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg haben sich für das kommende Wintersemester knapp 4.500 Abiturienten und Abiturientinnen auf 653 zu vergebende Studienplätze beworben. Im Vergleich zum Vorjahr sind das insgesamt etwa zwölf Prozent weniger Bewerberinnen und Bewerber. Sehr erfreulich ist, dass bereits im zweiten Jahr nach der Einführung der neuen Bachelorstudiengänge Gesundheitsförderung/Health Promotion (Geion) sowie Frühkindliche und Elementarbildung (Felbi) die Nachfrage eindrücklich um etwa fünfzig Prozent gestiegen ist. Hochschulpolitisch begrüßt wird auch, dass zwei Drittel der Bewerberinnen und Bewerber die Ausübung pädagogisch relevanter Tätigkeiten vor Studienbeginn nachweisen kann - ein Zeichen für die praktische Identifikation mit den Studieninhalten, ist dieser Nachweis neben der Abiturnote doch ein zentrales Kriterium für die Vergabe der Studienplätze.
Beim BA-Studiengang Gesundheitsförderung haben sich knapp 400 Personen auf 35 Studienplätze beworben, beim BA-Studiengang Elementarbildung 430 Personen auf 40 zu vergebende Studienplätze. Die stark gestiegene Nachfrage hat jedoch auch einen sprunghaften Anstieg des Numerus Clausus nach sich gezogen. Die Ausweitung und Differenzierung des bildungswissenschaftlichen Profils der Pädagogischen Hochschule Heidelberg über die klassische Ausbildung im Lehramtsstudium hinaus hin zu Studiengängen, die in bildungspolitisch bedeutsamen Bereichen wie Gesundheitspädagogik und Früherziehung professionalisieren, stößt wie erwartet auf großes Interesse.
Während die Bewerberzahlen für den Studiengang Sonderpädagogik konstant geblieben sind, sind die Bewerberzahlen beim Lehramt für Grund-, Haupt- und Realschulen um 25 Prozent zurückgegangen. Der Rückgang hat jedoch ein Gutes: Nach Abzug von Doppelbewerbungen etc. konnten erstmals wieder alle Interessenten für den Studiengang mit Schwerpunkt Hauptschule zugelassen werden.
Der Trend, sich online zu bewerben, hat sich weiter fortgesetzt: 90 Prozent der Bewerbungen wurden online durchgeführt.
Weitere Auskünfte erteilt gerne:
Andreas Reuther
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Leiter Studienbüro
Tel.: 06221/477-120
Fax.: 06221/477-494
reuther@vw.ph-heidelberg.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Pädagogik / Bildung
überregional
Studium und Lehre
Deutsch

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