OECD-Bildungsbericht bestärkt NRW in Forderungen zum Bildungsgipfel
Zum heute von der OECD präsentierten Bildungsbericht 2008 erklärte der nordrhein-westfälische Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart:
"Der Bildungsbericht der OECD legt den Finger in die Wunde - auch wenn der Vergleich der Zahlen mit dem europäischen Ausland an etlichen Stellen hinkt, weil Absolventen berufsspezifischer Ausbildungen z.B. im Banken-, Erziehungs- oder Gesundheitswesen in Deutschland nicht als Akademiker gezählt werden. Trotzdem brauchen wir mehr soziale Mobilität, attraktivere Studienbedingungen und mehr Aufstiegsmöglichkeiten.
Deshalb freue ich mich, dass die OECD zuvorderst die Einführung eines nationalen Stipendiensystems fordert. Dies wäre ein ganz wichtiger Ansatz, um ein Studium attraktiver zu machen und zugleich die Begabten besser zu fördern. Einen weiteren wichtigen Schritt, nämlich Lehre und Studienbedingungen durch Studienbeiträge zu verbessern, haben wir in Nordrhein-Westfalen bereits möglich gemacht.
Die nordrhein-westfälische Landesregierung erhöht ihre Bildungsausgaben bis 2012 um drei Milliarden Euro, wie der Finanzminister kürzlich in seiner mittelfristigen Finanzplanung vorgestellt hat. Wir bauen die Studienangebote an Fachhochschulen massiv aus, weil diese besonders geeignet sind, Aufstiegsmöglichkeiten zu erhöhen und bei jungen Menschen aus so genannten eher bildungsfernen Schichten oder bei jungen Menschen mit Zuwanderungshintergrund sehr beliebt sind.
Entscheidend für Deutschland insgesamt wird der Bildungsgipfel im Oktober. Er muss in allen wesentlichen Handlungsfeldern konkrete Ergebnisse hervorbringen. Allein für die Hochschulen brauchen wir ein 10-Milliarden-Programm für das kommende Jahrzehnt für den Hochschulpakt II, die Fortsetzung der Exzellenzinitiative und des Paktes für Forschung sowie für den Aufbau eines Stipendiensystems."
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Studium und Lehre
Deutsch

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