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09.09.2008 16:12

HRK-Präsidentin besorgt angesichts der heute veröffentlichten OECD-Bildungszahlen

Susanne Schilden Pressestelle
Hochschulrektorenkonferenz (HRK)

    Nach der heutigen Veröffentlichung der OECD-Statistik "Bildung auf einen Blick", zeigte sich die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Margret Wintermantel, besorgt:

    "Die Studienanfängerquote in Deutschland stagniert, während sie im OECD-Durchschnitt gestiegen ist. Der Rückstand Deutschlands hat sich also bedauerlicherweise vergrößert. Es ist außerdem nicht gelungen, die Abschlussquote merklich zu erhöhen. Besonders besorgniserregend ist, dass Deutschland bei den Absolventen der Ingenieurwissenschaften weit unter dem OECD-Durchschnitt liegt.

    Positiv zu verbuchen ist, dass der Anteil der Studienabbrecher zurückgeht und Deutschland dabei besser abschneidet als der Durchschnitt der OECD-Länder.

    Der Befund aus diesen Vergleichszahlen kann nur lauten: Wir sind mit unseren Anstrengungen längst noch nicht am Ziel. Besonderes Augenmerk muss jetzt dem Hochschulpakt II gelten. Wir brauchen eine vernünftige Ausfinanzierung, die wir mit 2,6 Milliarden € jährlich beziffert haben. Deutschland liegt bei den Ausgaben pro Studierendem (ohne F&E-Aktivitäten) an 11. Stelle. Damit können wir uns nicht zufrieden geben.

    Die globale Wettbewerbsfähigkeit unseres Hochschulsystems ist jede Anstrengung wert."


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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