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12.09.2008 11:02

Das Geld liegt auf der Datenbank: ELFI wird 10

Dr. Josef König Pressestelle
Ruhr-Universität Bochum

    Nr. 276

    Festsymposium am 19. September in der RUB
    Kein elendes Suchen mehr für Forscher

    Ohne ELFI säßen viele Forscher bei der Suche nach Fördermitteln auf dem Trockenen. Die Servicestelle Elektronische Forschungsförderinformationen (ELFI) der Ruhr-Universität sammelt und strukturiert Informationen über Fördermöglichkeiten für die Forschung. Diese Rohdaten werden für Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen sowie für Unternehmen aufbereitet und in einer Online-Datenbank zur Verfügung gestellt, womit stundenlanges Suchen nach der passenden Finanzierungsmöglichkeit eines Projektes flach fällt. Seit zehn Jahren bereits ist die Servicestelle online. Am 19. September um 14 Uhr findet daher im Veranstaltungszentrum der Ruhr-Universität ein Festsymposium statt. Die Medien sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.

    Programm im Internet

    Das ausführliche Programm steht im Internet unter http://www.elfi.info

    Aus der Not geboren

    Die Idee für die Entwicklung einer solchen Datenbank entstand 1998 aus der Not heraus. Viele Fachleute deutscher Hochschulen sahen ein großes Problem in dem hohen Zeitaufwand für die Suche nach adäquaten Förderungsmöglichkeiten. Forschungsreferenten kam dann die Idee, eine Datenbank zu entwickeln, die die Informationen über Fördermöglichkeiten für Wissenschaftler und Forscher strukturiert und aktuell darstellen kann. Sie bietet Informationen über Förderprogramme, Stipendien, Reisekostenzuschüsse, Sachfinanzierungen sowie andere Möglichkeiten der Drittmittelbeschaffung. So findet heute jeder Forscher, der auf der Suche nach einer Fördermöglichkeit für ein bestimmtes Projekt ist, hier alle notwendigen Informationen zu 5.500 Forschungsförderprogrammen und rund 2.100 nationalen und internationalen Förderern.

    Java damals der Clou

    Die Idee war kühn und die Umsetzung des Programms in vielerlei Hinsicht zukunftsweisend. Die Programmiersprache Java gab es erst seit kurzem und die ELFI-Programmierer setzten mit diesem plattformunabhängigen Standard auf eine Technologie, die sich als überaus leistungsfähig erwies. Nach der Fertigstellung ist es der Ruhr-Universität gelungen, qualifiziertes Personal für die Weiterführung des Projektes und die schrittweise Restrukturierung zu finden. Das Geschäftsmodell für die Etablierung am Markt entwickelte sich rasch und der von den Mitarbeitern entworfene Businessplan wurde mit Hilfe der NOVATEC GmbH, des Business Incubators der RUB, zügig umgesetzt. Die Unternehmensgründung erfolgte dann im Jahr 2006. Durch die Erschließung neuer Märkte und die Entwicklung weiterer technischer Möglichkeiten überstand ELFI die Etablierungsphase erfolgreich, so dass Geschäftsführer Andreas Esch schon für das nächste Jahr schwarze Zahlen verspricht.

    Trägerschaft und finanzielle Mittel

    Träger des ELFI-Projekts waren die Ruhr-Universität Bochum und die bundeseigene Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (GMD). Finanziert wurde ELFI aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Deutschen Forschungsnetzes (DFN). Seit Anfang 2004 erwirtschaftet ELFI ihre Mittel aus den Nutzungsentgelten und ist ein unabhängiges Unternehmen.

    Weitere Informationen

    Andreas Esch, ELFI Gesellschaft für Forschungsdienstleistungen mbH, Postfach 25 02 07, 44743 Bochum, Tel. 0234/32-22940, E-Mail: esch@elfi.info, Internet: http://www.elfi.info


    Weitere Informationen:

    http://www.elfi.info - Programm im Internet


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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