Berlin - Auch in der Augenheilkunde haben Patientenorganisationen in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dieser Entwicklung trägt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) mit dem Symposium "Patientenorganisationen: Partnerschaft für Selbsthilfe, Versorgung und Wissenschaft" Rechnung. Die Veranstaltung findet am 19. September 2008 im Rahmen des 106. Kongresses der DOG statt. Mit den anschließenden Symposien zur alters¬abhängigen Makuladegeneration (AMD) und erblichen Netzhauterkrankungen richtet sich der Kongress zudem erst¬mals auch an Betroffene und die interessierte Öffentlichkeit.
Patientenorganisationen sind längst mehr als Beratungsstellen für Betroffene. Sie verleihen Patienten auch in der Öffentlichkeit, Gesundheits- und Wissenschaftspolitik eine Stimme. "Patientenorganisa¬tionen sind aus unserem Gesundheitssystem nicht mehr wegzudenken", erklärt Professor Dr. med. Frank G. Holz, Präsident der DOG. "Auch in der Augenheilkunde spielen sie eine immer wichtigere Rolle, vor allem in der Therapie- und Forschungsförderung. Durch ihr Engagement tragen sie entscheidend zu einer besseren Versorgung von Menschen mit Augenkrankheiten und Seheinschränkungen bei." Vor diesem Hintergrund widmet die DOG der Arbeit von Patientenorganisationen auf ihrem 106. Kongress ein eigenes Symposium. Referieren wird unter anderem Eva-Luise Köhler, Gattin des Bundespräsidenten und Schirmherrin der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen e.V. (ACHSE).
Informationsveranstaltungen für Patienten, deren Angehörige und andere interessierte Bürger ergänzen das Symposium: Im Mittelpunkt stehen verschiedene Formen erblicher Netzhautdegeneration und die sogenannte altersabhängige Makuladegeneration (AMD), im Volksmund auch Altersblindheit genannt. Nach aktuellen Schätzungen leiden in Deutschland etwa 4,5 Millionen Menschen an AMD. Damit ist die Krankheit hierzulande die häufigste Ursache für schwere Sehbehin¬derungen. Im Rahmen der Veranstaltung informieren Ärzte und Wissenschaftler unter anderem über neue Therapieoptionen und die Bedeutung ophthalmologischer Rehabilitation bei AMD.
Terminhinweise:
Pressekonferenz anlässlich des 106. DOG-Kongresses
Donnerstag, 18. September 2008, 13.00 bis 14.00 Uhr, Estrel Hotel Berlin, Raum 30241, Sonnenallee 225, 12057 Berlin
DOG-Symposium: Patientenorganisationen: Partnerschaft für Selbsthilfe, Versorgung und Wissenschaft
Freitag, 19. September 2008, 17.00 - 18.30 Uhr, Estrel Hotel, Saal A/B, Sonnenallee 225, 12057 Berlin.
Mit anschließenden Patientensymposien:
? Altersabhängigie Makuladegeneration, 18.30 - 20.00 Uhr, Saal A/B
? Erbliche Netzhautdegenerationen, 18.30 - 20.00 Uhr, Saal C
--------------------------------------------------------------------------
Die DOG (Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft) ist die medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft für Augenheilkunde in Deutschland. Sie vereint unter ihrem Dach mehr als 5400 Ärzte und Wissenschaftler, die augenheilkundlich forschen, untersuchen und behandeln. Wesentliches Anliegen der DOG ist es, die Forschung in der Augenheilkunde zu fördern: Sie unterstützt wissenschaftliche Projekte und Studien, veranstaltet Kongresse und gibt wissenschaftliche Fachzeitschriften heraus. Darüber hinaus setzt sich die DOG für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Augenheilkunde ein, indem sie zum Beispiel Stipendien vor allem für junge Forscher vergibt. Gegründet im Jahr 1857 in Heidelberg, ist die DOG die älteste medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft der Welt.
Kontakt für Journalisten:
Pressestelle 106. DOG-Kongress
Silke Stark
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Telefon: 0711 8931 572
Telefax: 0711 8931 167
stark@medizinkommunikation.org
http://www.dog2008.org
http://www.dog.org
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Medizin
überregional
Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).