Bayreuth (UBT). Die Schulung hervorragender junger Nachwuchsforscher aus den Lebenswissenschaften im Bereich der biologischen Strukturforschung ist das Ziel einer internationalen Sommerschule, die das Bayreuther Forschungszentrum für Bio-Makromoleküle und das Internationale Doktorandenkolleg im Elitenetzwerk Bayern Leitstrukturen der Zellfunktion gemeinsam mit dem Bayerisch-Kalifornischen Hochschulzentrum BaCaTeC und der Universität von Kalifornien - San Franzisko vom 21.-26. September in Bayreuth veranstalten.
Im Zentrum der Sommerschule stehen dabei biophysikalische Methoden, mit denen sich die dreidimensionalen Strukturen von biologischen Makromolekülen, also Eiweißen, Nukleinsäuren, Zuckern und deren Verbindungen, bestimmen lassen. In den letzten Jahren wurde klar, dass die Kenntnis des menschlichen Genoms alleine nicht ausreicht, um beispielsweise die Ursachen von Krankheiten wie Aids oder der Alzheimerschen Krankheit zu verstehen. Hierzu müssen die Strukturen und Wechselwirkungen der beteiligten Moleküle genau bekannt sein. In vielen Fällen lassen sich erst dann maßgeschneiderte Therapeutika für diese Krankheiten entwickeln. Der biologischen Strukturforschung wird in den kommenden Jahren daher eine zentrale Rolle innerhalb der Lebenswissenschaften zukommen. Eine entsprechende interdisziplinäre Ausbildung für Lebenswissenschaftler wird ein Schlüsselfaktor bei der Lösung wichtiger bio-medizinischer Fragestellungen sein.
Im Rahmen der Sommerschule werden unter anderem international anerkannte Experten Vorträge halten, in denen exemplarisch die Anwendung biophysikalischer Techniken zur Lösung biologischer Fragestellungen gezeigt wird. Diese Vorträge sind öffentlich und beginnen am Mittwoch, dem 24. September, um 15 Uhr (Hörsaal H 16, Gebäude NW II) und enden am 26. September um 12 Uhr. Ein detailliertes Programm ist unter http://www.bio-mac.eu verfügbar. Die Teilnahme ist kostenlos.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Chemie
überregional
Wissenschaftliche Tagungen, wissenschaftliche Weiterbildung
Deutsch

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