Kurt-Mothes-Doktorandenworkshop zum pflanzlichen Sekundärstoffwechsel auf dem Jenaer Beutenberg
Am 18. und 19. September 2008 treffen sich rund 40 Nachwuchswissenschaftler/innen zum 6. Kurt-Mothes-Workshop im Abbe-Zentrum in Jena auf dem Beutenberg Campus, um sich über die neuesten Entwicklungen und Erkenntnisse in der Forschung zu bioaktiven Wirkstoffen aus Pflanzen und Mikroorganismen auszutauschen. Das Doktorandentreffen ist dem Andenken an einen der bedeutendsten Pflanzenphysiologen und Naturstoff-Forscher gewidmet, dem 1983 verstorbenen Hallenser Wissenschaftler und Wegbereiter der modernen Pflanzenbiochemie in Deutschland, Kurt Mothes. Der Workshop wird seit 1996 vom Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie in Halle gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena organisiert.
Sekundäre Metabolite sind Naturstoffe, die von Pflanzen und Mikroben produziert werden, um Wechselwirkungen mit ihrer Umwelt zu steuern. Pflanzen bilden diese Stoffe, um sich vor Krankheitserregern, Schadinsekten und anderen Umwelteinflüssen zu schützen. Auch das Anlocken von Bestäubern wird von duftenden sekundären Pflanzenstoffen übernommen. Das Auftreten beispielsweise resistenter Pflanzenschädlinge gegen natürliche Wirkstoffe sorgt immer wieder aufs Neue dafür, dass sich die Struktur dieser Moleküle verändert, um ihre antibiotische Wirkung zu erhalten. Mit diesem evolutionären "Umrüsten" von Pflanzen und ihren natürlichen Feinden ging und geht die Entstehung einer gewaltigen Vielzahl von Naturstoffen einher, die der Mensch für die Pharmazie oder die natürliche Bekämpfung von Schadorganismen nutzt.
http://kurt-mothes.ice.mpg.de/ - Tagungsprogramm und weitere Info
Nur nicht gefressen werden: Für die sekundären Stoffwechselprodukte, die Pflanzen produzieren, um si ...
Quelle: Foto: Matthias Funke, MPI für chemische Ökologie
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Chemie, Umwelt / Ökologie
regional
Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

Nur nicht gefressen werden: Für die sekundären Stoffwechselprodukte, die Pflanzen produzieren, um si ...
Quelle: Foto: Matthias Funke, MPI für chemische Ökologie
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