Vom Mittelschulabschluss über den Facharbeiter bis zum Ingenieur in nur 5,5 Jahren
Die Hochschule Zittau/Görlitz kann bereits auf eine über 10-jährige Tradition in der Kooperativen Ingenieurausbildung (KIA) - Studium mit integrierter Berufsausbildung - zurückblicken. Zum 1. September 2008 wurde die KIA um eine interessante Facette erweitert:
Gemeinsam mit der Zittauer Bildungsgesellschaft, dem Beruflichen Schulzentrum Zittau, der Industrie- und Handelskammer und der Accuma Deutschland GmbH startete das Pilotprojekt KIA+, das für besonders leistungsfähige Realschulabsolventen den Erwerb der Fachhochschulreife mit einer Berufsausbildung und einem Studium der Mechatronik verknüpft.
Eric Küpper und Tom Roggenbuck, die beide einen sehr guten Abschluss der Mittelschule vorweisen können, sind die ersten Teilnehmer an diesem Pilotprojekt.
Das Modellvorhaben öffnet begabten Mittelschulabsolventen den Zugang zur bewährten Kooperativen Ingenieurausbildung zu einem Zeitpunkt, an dem der bereits lange vorausgesagte Fachkräftemangel mehr und mehr Realität zu werden beginnt. Zugleich wertet KIA+ die künftige Bedeutung der Mittelschulen bei der Sicherung des regionalen Nachwuchses deutlich auf.
Für das nächste Ausbildungsjahr liegen bereits Interessenbekundungen an dieser bisher sachsenweit einmaligen Ausbildungsform vor. Die Unternehmen sichern sich damit eine frühzeitige Bindung von "maßgeschneidertem" Ingenieurnachwuchs.
Tom Roggenbuck (rechts) und Eric Küpper bei der Ausbildung
Quelle: Foto: HS - H. Paetzold
Auftaktveranstaltung an der Hochschule Zittau/Görlitz am 16.09.08
Quelle: Foto: HS - H. Paetzold
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Elektrotechnik, Maschinenbau
regional
Schule und Wissenschaft, Studium und Lehre
Deutsch

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