Zwölf Videotafeln von sechs Studierenden der Münchner Filmhochschule
Fünf Studierende der Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik der Hochschule für Fernsehen und Film verwirklichten im Sommersemester 2008 ein Projekt für das Jüdische Museum München. Für die Ausstellung "Stadt ohne Juden - die Nachtseite der Münchner Stadtgeschichte" entstanden 12 "Videotafeln" zu verschiedenen Ausstellungsobjekten. Vom Museum geladene Fachleute beschreiben darin den historischen Kontext und die Bedeutung der Exponate.
Die Studierenden Katrin Jäger, Franziska von Malsen, Lena Stahl, Johanna Thalmann, Steffen Weber und Sanne Kurz entwickelten dafür ein eigenes künstlerisches Konzept. Im Katalog der Ausstellung steht dazu erklärend: "Bei ihrer Aufgabe, Experten und Orte in einem Bild zusammenzubringen, entschieden sich die Regiestudenten gegen die nahe liegende Kombination am Drehort. Stattdessen wurden Experten und Orte separat aufgenommen und erst in der Postproduktion durch das Übereinanderlegen beider Bildebenen kombiniert: im Vordergrund der Experte, im Hintergrund der jeweilige Ort. Die Filme wurden im Hochformat realisiert, um ihren Charakter als Variante klassischer Museumstexte zu unterstreichen..."
Professor Heiner Stadler, geschäftsführender Leiter der Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik der HFF München, betreute das HFF-Filmprojekt. Bernhard Purin, Direktor des Jüdischen Museums, beriet die Projektgruppe fachlich.
Die Ausstellung "Stadt ohne Juden" ist vom 24.09.2008 bis 30.08.2009 im Jüdischen Museum München zu sehen. Als Beitrag zu Münchens 850. Geburtstag thematisiert die Ausstellung jene über 400 Jahre der Münchner Geschichte, in denen Juden von der Teilnahme am Stadtleben ausgeschlossen waren.
Mario Beilhack
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
HFF München
Tel.: 089/ 689 57 451
Fax: 089/ 689 57 459
E-Mail: m.beilhack@hff-muenchen.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Pädagogik / Bildung, Philosophie / Ethik, Religion
überregional
Kooperationen, Studium und Lehre
Deutsch

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