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19.09.2008 17:20

Demenz - von der Diagnose zur Behandlung: Informationsveranstaltung der Asklepios Klinik Wandsbek zum Welt-Alzheimer-Tag

Jens Oliver Bonnet Konzernbereich Unternehmenskommunikation/Pressestelle
Asklepios Kliniken Hamburg GmbH

    Etwa 22 % der Bundesbürger sind derzeit über 60 Jahre alt. Bis 2050 wird es ein Drittel der Bevölkerung sein, deren Gefährdung für Demenz exponential zu den Lebensjahren steigt. Die krankhafte Störung der Hirnleistung pfegt das Leben der Betroffenen und Angehörigen einschneidend zu verändern. Die Asklepios Klinik Hamburg-Wandsbek nimmt den diesjährigen Welt-Alzheimer-Tag zum Anlass, Betroffene, Angehörige und Interessierte am 22. September 2008 zu einem Informationsabend über das Thema Demenz einzuladen.

    Zu den Hinweisen auf eine möglicherweise beginnende Demenz zählen in der Regel ein Defizit im kognitiven Bereich sowie der Rückgang emotionaler und sozialer Fähigkeiten. Kurzzeitgedächtnis, Denkvermögen, Sprache und Motorik erscheinen reduziert. Bei einigen Formen der Demenz, die unerschiedliche Ursachen und Krankheitsbilder haben kann, ist die Persönlichkeitsstruktur gravierend betroffen. Etwa 90 % der Demenzerkrankungen hängen mit hirnorganischen Veränderungen zusammen.

    Die mit Abstand häufigste Form der Erkrankung ist die Alzheimer-Demenz. In der Frühphase ist das Kurzzeitgedächtnis beeinträchtigt, der Betroffene neigt zur Bagatellisierung. Das Fortschreiten der Krankheit erfolgt schleichend. Die kognitiven Defizite nehmen zu, die emotionalen und sozialen Fähigkeiten nehmen ab. Die Alltags- und Selbständigkeit gehen Stück für Stück verloren.
    Eine andere Form der Demenz führt beispielsweise ab dem 50. Lebensjahr dazu, dass eine Behandlung einsetzen sollte. Die frühe Erkankung ist meist familiär angelegt. Die Gedächtnisleistung bleibt anfangs erhalten. Es zeigen sich Charakterveränderungen. Zu den rückläufigen sozialen und sprachlichen Fähigkeiten kann ungebremstes Triebverhalten hinzukommen.

    Die Diagnostik und Behandlungen beginnen in der Regel, wenn über sechs Monate Demenz relevante Auffälligkeiten vorlagen. Dabei werden nicht nur die Möglichkeiten der praktischen Medizin genutzt. Der potentielle Patient kann mit einem Testverfahren überprüfen, wie es um seine Gehirnleistung steht.

    Ob sich die Entwicklung der Demenz verzögern lässt, hängt dann aber nicht allein von der Kooperation des Patienten mit seinem Arzt und verordneten Medikamenten ab. Ebenso wichtig sind zugewandte Bezugspersonen und eine beruhigende Atmosphäre. Im Übrigen können Leistungen aus der Pflegeversicherung verwendet werden, um den Bedarf an Pflege und sozialen Aktivitäten zu unterstützen.

    Mehr zum Thema Demenz erfahren Interessierte am Montag, dem 22. September 2008 ab 18 Uhr in der Asklepios Klinik Wandsbek, Tagungsraum der Geriatrie, Alphonsstraße 14, 22043 Hamburg.

    Referenten:

    Dr. med. Ann-Kathrin Meyer
    Chefärztin Abteilung Geriatrie

    Dr. med. Haiko Kazarians
    Oberarzt Abteilung Neurologie

    Weitere Informationen
    Asklepios Klinik Wandsbek
    Tel.: (0 40) 18 18-83 16 61/-14 13

    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung wünschenswert.


    Weitere Informationen:

    http://www.asklepios.com/wandsbek


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Medizin
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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