Neues Finanzierungsmodell hilft solides Wachstum zu sichern
Die Private Universität Witten/Herdecke zieht ab dem Wintersemester 2008 die Beiträge der Studierenden direkt ein und will durch diese Maßnahme den geplanten Ausbau der Lehrstühle und Studienplätze absichern. Bislang wurden die Beiträge von der StudierendenGesellschaft, einer Art "Bank der Studierenden", einzogen und nur zu 75 Prozent an die Universität weitergereicht. Durch eine Kooperation mit der Firma Deutsche Bildung, einem Spezialisten für Studienfinanzierung, soll es auch in Zukunft möglich sein, die Beiträge erst nach dem Studium und abhängig vom Einkommen zu bezahlen. "Wir haben die Finanzierung der Studienbeiträge neu geordnet, damit die Universität Witten/Herdecke in Forschung und Lehre wie geplant wachsen kann. Es wird dabei weiterhin keine finanziellen Hürden für Bewerber geben. Witten ist und bleibt die Universität für die Besten jeder Herkunft!" erläutert Prof. Dr. Birger Priddat, Präsident der Universtität, das neue Finanzierungsmodell.
"Wir freuen uns auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Universität Witten/Herdecke und die Möglichkeit, für Studierende ein nachhaltiges und sozial ausgewogenes Modell der Studienfinanzierung im Geiste des bisher gelebten Generationenvertrages fortzusetzen, welches dem Leitbild der Universität entspricht", erklärt Dr. Frank Steinmetz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bildung.
Sponsoren und Förderer der Universität begrüßen die zukünftige Finanzierung der Studienbeiträge. Peter Pohlmann, Vorsitzender des Kuratoriums der Universität, sieht vor allem die perspektivische Gleichstellung aller Studierenden manifestiert: "Das Bemerkenswerte an dem neuen Studienfinanzierungsangebot ist die Wahrung der sozialen Gleichheit und Freiheit der Studienwahl an der Universität ohne wirtschaftlichen Druck."
Mit der StudierendenGesellschaft, die bislang die Verantwortung für die Finanzierung und Verwaltung der Studienbeiträge innehatte, konnte in der Sozialauswahl eine gewichtige Übereinstimmung gefunden werden. "Das neue Modell", so der Kaufmännische Geschäftsführer der Universität, Kai-Uwe Heuer, "bietet auf Grundlage der günstigeren Kostenstrukturen der Deutsche Bildung GmbH Finanzierungsvorteile für all unsere Studierenden. Es freut uns, dass wir in den Verhandlungen mit der Deutschen Bildung erreichen konnten, dass unsere wesentlichen Petiten des Umgekehrten Generationenvertrages mit der StudierendenGesellschaft unverändert beibehalten werden können."
Die Universität Witten/Herdecke ist die erste und bedeutendste Private Universität in Deutschland. Sie belegt in den wichtigsten akademischen Ranglisten stets erste Plätze und bietet ihren Absolventen erstklassige Berufsaussichten. Die Idee zur Gründung der Universität Witten/Herdecke entstand Ende der 70er Jahre aus der Unzufriedenheit einiger Hochschullehrer mit dem damaligen Stillstand in der Universitätsentwicklung. Die Anerkennung durch das Land NRW erfolgte 1982, schon ein Jahr darauf begann der Studienbetrieb mit dem Fach Medizin. Seither ist die Universität ständig gewachsen und hat sich mit ihren Merkmalen (ausgedehnte Praxiserfahrung der Bewerber, eigenes Auswahlverfahren, internationale Orientierung, praxisnahes Studium, kulturwissenschaftlich - künstlerische Angebote im sog. Studium fundamentale) gegen die großen staatlichen Universitäten durchgesetzt und behaupten können.
Über Deutsche Bildung
Die Deutsche Bildung AG mit Sitz in Frankfurt bietet bundesweit eine neuartige Form der privaten Studienfinanzierung und -förderung über Studienfonds. Die konzeptionelle Idee hierfür entstand mit dem Anspruch, eine faire und sozial ausgewogene Form der Studienfinanzierung in Deutschland zu etablieren, die sich an Studierende aller Fachrichtungen unabhängig von der finanziellen Situation der Eltern richtet.
Besonderheit des Modells ist der ganzheitliche Förderansatz für eine breite Schicht angehender Akademiker an allen staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland und vergleichbaren Hochschulen im Ausland. Über die Deutsche Bildung GmbH werden Studierende neben der finanziellen Förderung gezielt durch das "Guidance- Programm" unterstützt, um ein erfolgreiches Studium zu absolvieren und einen guten Einstieg ins Berufsleben zu finden. Anders als bei einem Kredit erfolgt die Rückzahlung einkommensabhängig nach dem Berufseinstieg und passt sich damit flexibel den Möglichkeiten des Einzelnen an. Die finanziellen Mittel für die Förderung wirbt die Deutsche Bildung Capital GmbH über Studienfonds am Kapitalmarkt ein. Für private und institutionelle Anleger eröffnet sich über die Beteiligung an diesem Konzept die Möglichkeit, eines gesellschaftlich sinnvollen Investments, unabhängig von der Entwicklung klassischer Kapitalmärkte.
Weitere Informationen:
Universität Witten/Herdecke: Ralf Hermersdorfer, 02302/926-754, ralf.hermersdorfer@uni-wh.de
Deutsche Bildung: Dana Garbe, Tel.: 069-133896-17, dg@stockheim-media.com
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Kooperationen, Studium und Lehre
Deutsch

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