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23.09.2008 12:37

Summer-School am Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN)

Christian Ernst Pressestelle
Technische Universität Clausthal

    Goslar. In der Energiebranche stehen zunehmend auch juristische und ökonomische Fragen im Blickpunkt. Mit diesem Themengebiet beschäftigt sich die EFZN-Summer-School, die das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) noch bis zum 24. September ausrichtet. Mitveranstalter sind die beiden Clausthaler Institute für Wirtschaftswissenschaften sowie für deutsches und internationales Berg- und Energierecht, die ihre Kompetenzen erstmals umfangreich ins EFZN einbringen. Die dreitägige Lehrveranstaltung richtet sich an Vertreter der Wirtschaft und Wissenschaft.

    "Durch die Liberalisierung des Energiemarktes liegen noch große Aufgaben vor uns", betonte EFZN-Chef Professor Hans-Peter Beck zum Auftakt der Summer-School. Rund 30 Teilnehmer aus ganz Deutschland, beispielsweise von den Unternehmen E.on und RWE, der Bundesnetzagentur oder den Universitäten aus Braunschweig und Oldenburg, sind zu dem Seminar nach Goslar angereist.

    Im Fokus der Veranstaltung steht zum einen die sogenannte Anreizregulierung, die zum 1. Januar 2009 wirksam werden soll. Sie soll die Energiekonzerne zu mehr Wettbewerb und damit zur Senkung ihrer Netzkosten bei Strom und Gas veranlassen. Zweiter Schwerpunkt ist die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, die aufgrund der energie- und klimapolitischen Ziele von zentraler Bedeutung ist. Ihre gesetzliche Grundlage soll ebenfalls vom 1. Januar 2009 an neu geregelt werden.

    Um die Teilnehmer umfassend mit den Themen vertraut zu machen, werden die Vorträge sowohl von Wissenschaftlern als auch von Experten aus der Praxis gehalten. Die volkswirtschaftlichen Fragen erörtern in erster Linie Professor Mathias Erlei, Leiter des Instituts für Wirtschaftswissenschaften der TU Clausthal, sowie Professor Justus Haucap vom Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik der Universität Erlangen-Nürnberg, der Mitglied der Monopolkommission ist. Die juristische Perspektive wird überwiegend von Professor Hartmut Weyer beleuchtet, dem Leiter des Clausthaler Instituts für deutsches und internationales Berg- und Energierecht. Die Sicht aus der Praxis bringen etwa Stefan Albrecht von der Bundesnetzagentur und Dr. Martin Baumert, Geschäftsführer des Ökostromanbieters EWE Naturwatt GmbH, ein.

    Ein Höhepunkt der Summer-School war der Vortrag des Journalisten Franz Alt am Montagabend zur "Herausforderung Klimawandel: Konsequenzen für Menschen und Unternehmen". Alt, der 20 Jahre das ARD-Magazin "Report" geleitet hatte, tritt engagiert für erneuerbare Energien ein, "denn Sonne, Wind, Bioenergie, Wellenenergie, Wasserkraft und Erdwärme sind ausreichend für alle Menschen vorhanden", betonte er.

    Das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen in Goslar beschäftigt sich mit allen Fragen entlang der Wertschöpfungskette der Energiewirtschaft. Unter Federführung der TU Clausthal arbeiten im EFZN auch die Universitäten aus Braunschweig, Göttingen, Hannover und Oldenburg mit.


    Weitere Informationen:

    http://www.efzn.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Energie, Recht, Umwelt / Ökologie, Wirtschaft
    regional
    Wissenschaftliche Tagungen, wissenschaftliche Weiterbildung
    Deutsch


     


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