Ausbildung von Fachleuten für den Gesundheitssektor - BA-Studiengang Gesundheitsförderung/ Health Promotion (GEION) in der Akkreditierung
Zum Wintersemester 2008/2009 ist die zweite Kohorte des BA-Studiengangs Gesundheitsförderung/ Health Promotion (GEION) erfolgreich an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gestartet. Rund 70 Studierende haben sich aktuell für den neuen Studiengang eingeschrieben und belegen so eine zukunftsträchtige Profilerweitung der Hochschule. Sie sind Pioniere einer neuen und künftig wachsenden Zahl von Studierenden, denn qualifiziert wird nicht mehr für das klassische Lehramt, sondern für einen freien, wachsenden Markt von Prävention und Gesundheitsförderung. Ein dynamischer Zukunftsmarkt, dessen Branchen ein enormes Wachstum prognostiziert wird. Der seit dem Wintersemester 2007/2008 laufende Studiengang befindet sich derzeit in der Akkreditierung und wurde kürzlich positiv von der Akkreditierungsagentur für Studiengänge im Bereich Gesundheit und Soziales - AHPGS e.V. begutachtet.
Ziel des vom Sportpädagogen Prof. Dr. Wolfgang Knörzer geleiteten Studiengangs ist, dass die Studierenden nach drei Studienjahren über eine breite Palette pädagogisch-didaktischer Kompetenzen verfügen, die sie befähigen, innovative Lehr-Lernprozesse für Gesundheitsförderung zielgruppen- und settingorientiert zu planen, zu initiieren, zu begleiten und zu evaluieren. Dabei orientiert sich der Studiengang inhaltlich an einer salutogenetisch orientierten Gesundheitsförderung und grenzt seinen Gegenstand von der medizinischen Prävention und Rehabilitation ab. Der Studiengang ist modular aufgebaut und bietet Lehrveranstaltungen zu insgesamt sechs Themenfeldern an: Gesundheitswissenschaftliche Grundlagen, Lebensführung und Alltagsbewältigung, Ernährung und Esskultur, Sport und Bewegungskultur, Intervention und Beratung sowie Projekt- und Berufsmanagement.
Um den Studierenden einen möglichst frühen Kontakt mit der Praxis zu ermöglichen, werden ab dem ersten Semester Praxisakteure in Ringvorlesungen und öffentliche Vorträge an der Hochschule eingebunden. Auf diese Weise werden insbesondere Einrichtungen aus der Region (Betriebe, Kommune, Selbsthilfegruppen, Vereine) in ein Akteursnetzwerk integriert, das mit dem Kompetenzprofil der Studierenden und der Hochschule vertraut ist. Unterstützt wird dies durch einen Praxisbeirat. Eine viermonatige Praxisphase in Unternehmen und Einrichtungen des Gesundheitssektors komplettiert die Ausbildung.
Gesundheits- und Sozialpolitik, Krankenkassen, aber auch Kommunen, Unternehmen und Stiftungen werden künftig die Gesundheitsförderung in Lebensumfeldern wie Schulen, Kindertagesstätten oder Betrieben stärker fördern. Hier sind Organisationsentwicklungs- und Gestaltungskompetenzen gefragt, wie sie im Studiengang vermittelt werden. Vertreter der traditionellen Gesundheitsfachberufe werden künftig durch solche Fachleute ergänzt werden, die über pädagogisch-psychologische Fachqualifikationen sowie Schlüsselqualifikationen verfügen, um weniger diagnostisch und therapeutisch als vielmehr prä- und intervenierend wirken zu können.
Für das sechs Semester Regelstudienzeit umfassende, modular aufgebaute Vollzeitstudium mit dem Abschlussgrad "Bachelor of Arts" (B.A.) stehen 35 Studienplätze zur Verfügung. Die Immatrikulation erfolgt jeweils zum Wintersemester. Pro Semester sind 500 Euro Studiengebühren zu entrichten. Zum WS 2008/2009 haben sich auf die vorhanden 35 Studienplätze knapp 400 Personen beworben.
Für weitere Auskünfte:
Dr. Ulla Simshäuser
Pädagogische Hochschule Heidelberg
BA-Studiengang Gesundheitsförderung
Im Neuenheimer Feld 720
69120 Heidelberg
Fon: 06221 - 477-301
Fax: 06221 - 477-611
simshaeuser@ph-heidelberg.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Ernährung / Gesundheit / Pflege
überregional
Studium und Lehre
Deutsch

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