idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
25.09.2008 14:17

Beste Chancen für beste Köpfe

Henning Zuehlsdorff Presse und Kommunikation
Leuphana Universität Lüneburg

    "Arbeitslosigkeit wird für die jetzt Studierenden kein Problem mehr sein"-
    Wolfgang Clement lobt praxisnahes Modell der Leuphana Universität Lüneburg

    Lüneburg, 25. September 2008: Mehr als das reine Absolvieren eines Studiengangs fordert der ehemalige Bundeswirtschafts- und Arbeitsminister Wolfgang Clement von den heutigen Studenten: "Ich erwarte, dass Sie etwas bewegen, verändern und verbessern wollen!". Bei der Eröffnungsveranstaltung zum Semesterstart an der Leuphana Universität Lüneburg sprach sich Clement auch für eine stärkere Etablierung handlungsorientierter Bildungskonzepte aus. Die deutschen Hochschulen könnten ihre Studenten nur auf die Herausforderungen des Arbeitsmarktes vorbereiten, wenn sie theoretisches Wissen und praktische Lösungsansätze zugleich vermittelten. Angesichts der angespannten Beschäftigungslage in vielen akademischen Berufen machte Clement den Studierenden Mut: "Arbeitslosigkeit wird für die jetzt Studierenden kein Problem mehr sein". Es entstehe vielmehr ein Wettbewerb um die besten Köpfe - wer gut ausgebildet sei, habe jede Chance.

    "Bildung und Wissenschaft bilden die zentrale soziale Frage des 21. Jahrhunderts", betonte Clement, der von 1998 bis 2002 Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen war. Die Anstrengungen für Bildung und Ausbildung müssten intensiviert werden, sonst entstünden Nachteile im globalen Wettbewerb. Von der Idee eines lebenslangen Arbeitsplatzes müsse man sich verabschieden. "Stattdessen wird es immer wichtiger, sein ganzes Leben lang dazuzulernen".
    Dafür würden Studenten mit dem neuen Studienmodell des Leuphana Colleges gezielt vorbereitet, so Clement. Die Universität habe mit der Umstellung des traditionellen Studiengangssystems auf das neue Bachelor/Master-Modell bewiesen, wie sich das Studium vielseitiger, praxisorientierter und gleichzeitig anspruchsvoller gestalten lässt. Für dieses neue Modell erhielt die Leuphana Universität Lüneburg im Dezember 2007 vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft die Auszeichnung als "Kleine Exzellenzuniversität". "Ich bin beeindruckt von der Dynamik dieser Reformuniversität", sagte Clement.

    Die Eröffnungsveranstaltung in der Lüneburger St. Johanniskirche markierte nicht nur den Start des Wintersemesters, sondern auch den Beginn eines außergewöhnlichen Projektes: Gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit organisiert die Universität eine Projektwoche, in der die 1400 Erstsemester Lösungen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in einer fiktiven Stadt erarbeiten. "In dem Szenario sollen die Studenten einer strukturell angeschlagenen Region mit eigenen Konzepten und gezielten Maßnahmen aus der Krise helfen", beschreibt Leuphana-Kanzler Holm Keller die Fallstudie. Am 2. Oktober wird eine Jury die besten Konzepte prämieren. Neben der Bundesagentur für Arbeit unterstützen weitere namhafte Vertreter aus Politik und Wirtschaft das Projekt.
    Auch Wolfgang Clement zeigte sich beeindruckt: "Ich bin gespannt und neugierig, wie die Studierenden diese Aufgabe meistern werden und zu welchen Lösungen sie kommen".

    Wenn Sie über die Fallstudie berichten möchten, richten Sie Ihre Interview- und Bildanfragen bitte an:

    Ralf-Dieter Brunowsky
    Medienkontakt
    Leuphana Universität Lüneburg
    Tel. 04131/677-2779
    eMail: Medienkontakt@uni.leuphana.de

    Henning Zühlsdorff
    Pressesprecher
    Leuphana Universität Lüneburg
    Tel. 04131/677-1007
    eMail: Zuehlsdorff@uni.leuphana.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Studium und Lehre, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).