Nachdem bereits am 3. Juli 2008 an der Technischen Fachhochschule Wildau Kooperationsverträge für die ersten beiden Schüler-Ingenieur-Akademien im Land Brandenburg (SIA-Brandenburg) in den Bereichen Luftfahrttechnik und Telematik unterzeichnet wurden, werden jetzt die Weichen für die Gründung weiterer SIA gestellt. Im Mittelpunkt steht der TFH-Lehr- und Forschungsschwerpunkt Wirtschaftsinformatik, der im jüngsten bundesweiten Ranking des CHE Centrum für Hochschulentwicklung gGmbH, Gütersloh, einen Spitzenplatz belegte. Dazu treffen sich am 30. September 2008 ab 15.30 Uhr (Haus 100, Raum 1.01) die Geschäftsführer von vier regionalen mittelständischen Unternehmen mit zahlreichen interessierten Schülerinnen, Schülern und Lehrern des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Königs Wusterhausen.
Die TFH Wildau will mit ihrem Engagement das Interesse junger Menschen aus dem regionalen Umfeld an ihren attraktiven Studiengängen wecken und einen nachhaltigen Beitrag zur Entwicklung der Wirtschaft leisten. Als Unternehmenspartner konnten die Telekommunikations- und Informationstechnik-Firmen ticket-web, Niederlassung Berlin-Brandenburg Wildau, GEMTEC Niederlehme, Karp Königs Wusterhausen und ELDAT Zeesen gewonnen werden. Sie versprechen sich von ihrer Mitwirkung die Bindung möglichst vieler hochbegabter Schülerinnen und Schüler in der Region und damit die mittelfristige Lösung ihrer Fachkräfteprobleme. Deshalb sind auch interessierte Schüler anderer weiterführender Schulen angesprochen, sich an den Forschungsaufgaben zu beteiligen.
Erste Projektthemen wurden bereits ausgewählt, so der Test eines neuen Softwaresystems für den betrieblichen Einsatz, die Planung und Realisierung eines computergestützten Überwachungsmoduls für unternehmenskritische Prozesse und die Anwendung von Datenbanklösungen für die Projektverfolgung in Unternehmen. Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt ein Team um den TFH-Hochschullehrer Prof. Dr. Günter-Ulrich Tolkiehn, Fachbereich Betriebswirtschaft/Wirtschaftsinformatik.
Das Projekt SIA-Brandenburg, das von der Landtagsabgeordneten Tina Fischer initiiert wurde, richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe, denen auf diesem Weg die Chance geboten wird, schon frühzeitig die Anforderungen an ein Ingenieurstudium sowie das Berufsbild und die Arbeit eines Ingenieurs kennenzulernen und dabei technisch-naturwissenschaftliches Wissen außerhalb des gymnasialen Bildungsplanes aufzunehmen. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmer vertiefende Einblicke in ingenieurwissenschaftliche Fragestellungen unter besonderer Berücksichtigung der Schulung von Schlüsselqualifikationen.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Informationstechnik
überregional
Schule und Wissenschaft, Studium und Lehre
Deutsch

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