Jetzt ist es offiziell: Trier bekommt ein Konfuzius-Institut. Bereits im Juli 2008 wurde ein Abkommen in Berlin unterzeichnet. Am Mittwoch, 29. Oktober 2008 um 15:00 Uhr, findet die feierliche Eröffnung des Konfuzius-Instituts an der Universität Trier im Wissenschaftspark auf dem Petrisberg statt.
Die Trierer Einrichtung des Konfuzius Institutes wird von verschiedenen Partnern finanziert und unterstützt. Von chinesischer Seite erfolgt die Betreuung durch das National Office of Chinese Language Council International (Hanban). Diese ist für die Förderung der chinesischen Sprache und Kultur weltweit zuständig, unter anderem auch für die Einrichtung der Konfuzius-Institute. Ein weiterer Beitrag kommt vom Land Rheinland-Pfalz sowie von privaten Geldgebern wie etwa den Stadtwerken Trier, der Sparkasse Trier, der Initiative Region Trier und Böhringer Ingelheim.
Universitätspräsident Prof. Dr. Peter Schwenkmezger unterstreicht die Bedeutung dieser transkontinentalen Partnerschaft: "Die Einrichtung des Konfuzius-Instituts ist für die Universität und für die regionale Wirtschaft ein großer Gewinn. Dort können Führungskräfte aus Industrie und Wirtschaft die Sprache und Kultur des Partnerlandes erlernen."
Zu der Eröffnungsfeier am 29. Oktober werden der Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland, seine Exzellenz Canrong MA, der Präsident der Partneruniversität Xiamen Prof. Dr. Zuh Chongshi, die Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Doris Ahnen, sowie der Oberbürgermeister der Stadt Trier Klaus Jensen erwartet. Den Festvortrag hält der Trierer Sinologe Prof. Dr. Karl-Heinz Pohl zum Thema "Kosmopolitische Ethik - Die konfuzianische Tradition".
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Philosophie / Ethik, Sprache / Literatur
überregional
Kooperationen, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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