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26.09.2008 12:07

Uni Kassel richtet die 33. Internationale Tagung der Deutschen Gesellschaft für Mykologie aus

Ingrid Hildebrand Abt. Kommunikation und Internationales
Universität Kassel

Kassel. Erste Adresse für alle Pilzkenner, -liebhaber und -wissenschaftler ist vom 2. bis 10. Oktober die Universität Kassel als Gastgeberin der 33. Internationalen Tagung der Deutschen Gesellschaft für Mykologie.

150 Teilnehmer erwartet Prof. Dr. Ewald Langer zu den Exkursionen und wissenschaftlichen Vorträgen rund um das Thema Pilze. "Die Liste der bekannten Pilzarten in der Region wird sich sicher deutlich erweitern", meint der Leiter des Fachgebiets Ökologie im Fachbereich Naturwissenschaften der Kasseler Universität, der seine Gäste auf Exkursionen in den "Urwald" Sababurg sowie in die Naturschutzgebiete Dörnberg und Termenei und den Nationalpark Kellerwald-Edersee führen wird. Die Aufarbeitung der Funde geschieht dann im Fachbereich Naturwissenschaften, wo es weitere Informationen zum Beispiel zur Pilzbestimmung oder Toxikologie geben wird.

Im zweiten Teil der Tagung ab dem 6. Oktober steht dann der wissenschaftliche Austausch auf dem Programm, der sich unter anderem mit DNA-"data mining" und Bioinformatik befassen wird, dass in der Zukunft nicht nur in der Genetik, sondern in allen organismisch arbeitenden Wissenschaftszweigen eine bedeutende Rolle spielen wird.

Pilz des Jahres
Im Rahmen der Tagung wird die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) am 3. Oktober den Pilz des Jahres präsentieren. Dazu gibt es eine gesonderte Mitteilung der DGfM.
Die DGfM mit heute 1600 Mitgliedern wurde im Jahre 1921 als Deutsche Gesellschaft für Pilzkunde zur Förderung der wissenschaftlichen Pilzforschung, der Pilzkenntnis und der Pilzberatung gegründet. Im Jahre 1977 änderte die Gesellschaft ihren Namen und nennt sich seither Deutsche Gesellschaft für Mykologie. Seit 1981 trägt die DGfM Verantwortung für die Aus- und Fortbildung von Pilzsachverständigen. Sie etablierte ein einheitliches Ausbildungssystem, das nach 1990 auf ganz Deutschland ausgedehnt wurde. Ausweise der DGfM bestätigen die Berechtigung zu dieser Beratertätigkeit.
Im Jahre 1992 wurde eine erste Rote Liste der gefährdeten Großpilze in Deutschland veröffentlicht, in die Ergebnisse langjähriger Untersuchungen von Mitgliedern der DGfM einflossen.
2006 erhielt die DGfM von der Deutschen Forschungsgemeinschaft das Vorschlagsrecht für Fachgutachter.

Hinweise für die Redaktionen
Die Tagung soll nicht mehr beworben werden. Alle Plätze sind belegt.
Für eine ausführliche Berichterstattung in Wort und Bild bietet sich vorrangig die Exkursion in den "Urwald" Sababurg an. Termin: 3. Oktober, 8:30 - 12:30 Uhr, Abfahrt Kassel, Heinrich-Plett-Str. 40, Fachbereich Naturwissenschaften
Anmeldung: Prof. Dr. Ewald Langer (s.u.)

Vollständiges Tagungsprogramm unter http://cms.unikassel.de/uploads/media/Tagungsprogramm_neu.pdf

jb
2.235 Zeichen

Info
Universität Kassel
Prof. Dr. Ewald Langer
Fachbereich Naturwissenschaften
tel (0561) 804 4364/-4215
e-mail ewald.langer@uni-kassel.de


Bilder

Ergänzung vom 29.09.2008

Vollständiges Tagungsprogramm unter: http://cms.uni-kassel.de/index.php?id=7184


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Umwelt / Ökologie
überregional
Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch


 

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