Nr. 303
Security-Roboter hilft bei Haus- und Objektüberwachung
Hohes Zukunftspotenzial durch beliebige Erweiterung
Mit seiner Roboterplattform "Hilfe bei der Haus- und Objektüberwachung" hat der 20-jährige RUB- Student der Elektro- und Informationstechnik Philipp Wehner den Sonderpreis für patente Studierende gewonnen. Am 24. September vergab NRW- Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart den Preis für "patente Erfinder" und "patente Studierende".
Für den mit 10.000 Euro dotierten Preis der patenten Studenten meldeten sich insgesamt acht Studententeams mit ihren selbst entwickelten Home-Robotern an. Die Gewinner erhalten die finanzielle Unterstützung für den Bau von Funktionsmustern und Prototypen. Die Jury der Initiative "Sachen machen" des VDI entschied, dem RUB-Studenten einen Sonderpreis zu überreichen, der mit einer Prämie von 2000 Euro verbunden ist.
Die gekrönte Erfindung
Der von Philipp Wehner entwickelte Roboter ist in verschiedenen Ebenen aufgebaut, von denen sich einzelne Module demontieren lassen. So ist er in unterschiedlichsten Aufgabenbereichen einsetzbar. Dabei soll der Roboter reproduzierbar sein (d.h. alle Teile sind leicht nachzubestellen), indoor- und beschränkt outdoor-tauglich sein, eine hohe Rechenleistung haben, genügend Platz für Erweiterungen bereit stellen, leicht bedienbar und umprogrammierbar sein, genügend Akku-Kapazität besitzen sowie leise und netzwerkfähig sein. Orientieren soll der Roboter sich durch Ultraschallmodule, einen Kompass und Infrarotscanner. Über ein Client-Programm können fertige Anwendungen per Funknetz auf den Roboter übertragen und gestartet werden. Das Besondere an diesem Home-Roboter ist sein Design, welches so konzipiert ist, dass Erweiterungen ohne großen Aufwand implementiert werden können. Daher steckt nach Meinung des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen ein hohes Zukunftspotential in diesem Projekt.
Initiative für mehr Ingenieure
"Bundesweit haben wir derzeit über 95.000 offene Ingenieurstellen, davon 20.000 in Nordrhein-Westfalen. Viele davon können nicht besetzt werden." Erklärte VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs und erklärte damit die große Relevanz solcher Wettbewerbe.
Weitere Informationen
Mehr zur Veranstaltung und dem Wettbewerb finden Sie unter: http://www.patente-studierende.de und http://www.provendis.info
Dr. Willi Fuchs (VDI-Direktor); Heiko Panzer (TU München 3. Preis) Matthias Wagner (3. Preis); Phili ...
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Elektrotechnik
regional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsergebnisse
Deutsch

Dr. Willi Fuchs (VDI-Direktor); Heiko Panzer (TU München 3. Preis) Matthias Wagner (3. Preis); Phili ...
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