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30.09.2008 09:42

Leibniz Universität Hannover auf der BIOTECHNICA dabei

Dr. Stefanie Beier Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz Universität Hannover

    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentieren ihre Forschung auf dem niedersächsischen Gemeinschaftsstand

    Die Leibniz Universität Hannover ist auf dem Gemeinschaftstand des Landes Niedersachsen bei der diesjährigen BIOTECHNICA, der Messe für Biotechnologie, vertreten. Von Dienstag, 7. Oktober bis Donnerstag, 9. Oktober 2008 stellen das Institut für Technische Chemie und das Zentrum für Biomedizintechnik (zbm) in der Halle 9, Stand E16 auf dem Messegelände in Hannover ihre innovativen Entwicklungen vor.

    Bei dem Projekt des Institutes für Technische Chemie geht es um eine Art "Fitnesscenter für Stammzellen". Die Idee ist, für die Herstellung künstlicher Gewebe mechanische Kräfte zu nutzen. Tatsächlich können durch gezielte mechanische Stimulation von Stamm- und Vorläuferzellen unterschiedliche Gewebetypen entwickelt werden. So werden durch Druck die Zellen zu Knorpel, durch Dehnung zu Sehne und durch Flüssigkeitsströmungen in Kombination mit Dehnung zu Knochen. Außerdem werden die Zellen angeregt, strukturelle Substanzen zu bilden, die das neue Gewebe verstärken und widerstandsfähig machen. Das Projekt wird in Kooperation mit Prof. Martijn van Griensven vom Ludwig Boltzmann Institut für experimentelle und klinische Traumatologie in Wien durchgeführt.

    Das Zentrum für Biomedizintechnik präsentiert den sogenannten Solo-Herzklappentester. Dieser soll Aufschluss über Kalkablagerung geben, dem größten Problem bei biologischen Herzklappenprothesen. Für die Untersuchung werden fünf Lebensjahre einer natürlichen menschlichen Herzklappe simuliert. Dazu wird in einem elektromagnetisch betriebenen Tester eine Herzklappenprothese in vitro, also außerhalb des menschlichen Körpers, kalzifiziert. Eine Membran ahmt den Herzschlag nach und pumpt ein Fluid pulsierend durch die Prothese. Das Zentrum für Biomedizintechnik der Leibniz Universität Hannover arbeitet als Managementzentrum verschiedener Forschungsinitiativen wie dem Sonderforschungsbereich (SFB) 599 "Biomedizintechnik" und dem SFB Transregio 37 "Mikro- und Nanosysteme in der Medizin" sowie der Biotechnical Section des Exzellenzclusters REBIRTH mit der Medizinischen Hochschule Hannover, der Stiftung Tierärztliche Hochschule sowie dem Laser Zentrum Hannover e.V. und weiteren Partnern zusammen.

    Hinweis an die Redaktion:
    Für weitere Informationen stehen Ihnen PD Dr. Cornelia Kasper vom Institut für Technische Chemie unter Telefon +49 511 762 2967 oder per Email unter kasper@iftc.uni-hannover.de bzw. Dipl.-Ing. Gerrit Hohenhoff vom Zentrum für Biomedizintechnik unter Telefon +49 511 762 3821 oder per E-Mail unter hohenhoff@zbm.uni-hannover.de gern zur Verfügung.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie, Medizin
    regional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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