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06.10.2008 13:08

Ausstellung Herzls Utopie - Israels Gegenwart

Dietmar Strey Pressestelle
Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg

    Die HSU-Bibliothek eröffnet am 7. Oktober 2008 um 18 Uhr die Wanderausstellung des Moses Mendelssohn Zentrums.

    1902 veröffentlichte Theodor Herzl seinen utopischen Roman "Altneuland. Wenn Ihr wollt, ist es kein Märchen". Er beschreibt darin seine Vorstellungen, wie der künftige Staat Israel auf Basis eines solidarisch geführten Gesellschaftssystems aussehen könne. Seine Visionen reichen von der Stadtplanung, über die Elektrifizierung des Landes bis hin zur großflächigen Landwirtschaft, die mit modernster Technologie genossenschaftlich betrieben wird. Kurz nach Erscheinen der deutschen Ausgabe wurde "Altneuland" ins Hebräische übersetzt und erhielt den Titel "Tel Aviv" (Frühlingshügel). Dieser Name wurde dann auch für die 1909 gegründete Stadt Tel Aviv gewählt.

    Aus Anlass des 60. Jahrestages seit Gründung des Staates Israel präsentiert das Moses Mendelssohn Zentrum eine Wanderausstellung, in der Zitate aus "Altneuland" mit aktuellen Bildern aus Israel kombiniert sind. Die Ausstellung, die parallel in Israel und Deutschland gezeigt wird, ist bis zum 3. November 2008 in der Hauptbibliothek der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (Holstenhofweg 85, 22043 Hamburg) zu sehen. Der Eintritt ist frei.

    Am Mittwoch, dem 8. Oktober 2008, um 10:00 Uhr, bietet Frau Dr. Elke-Vera Kotowski (Moses Mendelssohn Zentrum) für die interessierte Öffentlichkeit eine kommentierte Führung durch die Ausstellung an. Anmeldung erbeten.

    Öffnungszeiten:
    Mo - Do, 9 - 16 Uhr
    Fr 9 - 14 Uhr
    Sa + So nach Vereinbarung

    Kontakt
    Sabine Graef, Tel. (040) 6541-2181, E-Mail graef@hsu-bibliothek.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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