"Wir gratulieren Herrn Professor Harald zur Hausen sehr herzlich zu dieser großartigen Auszeichnung seiner Forschung zu krebserregenden humanen Papillomaviren", erklärte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Margret Wintermantel, heute im japanischen Kyoto.
"Der Nobelpreis für Medizin belohnt in diesem Jahr eine Forschungsarbeit aus den 1970er und 1980er Jahren, die zunächst an der Universität Freiburg und dann am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg durchgeführt wurde. Was als Grundlagenforschung gegen den damaligen wissenschaftlichen Mainstream begann, hat inzwischen zu wirksamen Impfungen gegen die bei Frauen zweithäufigste Krebserkrankung geführt, den Gebärmutterhalskrebs.
Sowohl die Biographie zur Hausens als auch die Genese seiner Forschungsergebnisse belegen eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit des deutschen Wissenschaftssystems: Er fand an einer Universität Raum für Grundlagenforschung und wurde dann Architekt einer außerordentlich dynamischen Kooperation zwischen einer Universität und einer außeruniversitären Forschungseinrichtung. Unter seiner Leitung ist zwischen dem DKFZ und der Universität Heidelberg ein Pol der Krebsforschung entstanden, der national und international wegweisend ist."
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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