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08.10.2008 13:17

Forever young - der Forschungsschwerpunkt "Kompetenz im Alter" der Hochschule Niederrhein wird 15

Rudolf Haupt M.A. Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule Niederrhein - Niederrhein University of Applied Sciences

    Der Forschungsschwerpunkt "Kompetenz im Alter" der Hochschule Niederrhein hat das mittlere Teenie-Alter erreicht: Er wird 15 und feiert das am kommenden Freitag (10. Oktober) mit Kooperationspartnern und Vertreterinnen und Vertretern seiner Zielgruppe
    ab 14 Uhr in der Hochschule in Mönchengladbach. Wer den Forschungsleiter Prof. Dr. Engelbert Kerkhoff, seine "rechte Hand" Sigrid Verleysdonk-Simons und ihr Team kennt, weiß, dass auch bei der Jubiläumsveranstaltung die Stimulierung der älteren Generation im Vordergrund stehen wird.

    Was Kerhoff und seine professoralen und studentischen Partner aus sieben Fachbereichen der Hochschule Niederrhein seit 15 Jahren betreiben, ist mit "Aktionsforschung" am präzisesten beschrieben. Denn immer münden die Projekte in ganz gezielte Aktionen, sei es das Gasthörerprogramm "Faust", das Generationenmagazin "Zwischentöne", die Vermittlung von Medienkompetenz im Alter, Foto- und Videowettbewerbe, Nachmittagsbetreuung von Schülern, Mode und Bekleidung im Alter, altengerechte Ernährung und vieles mehr. Oecotrophologen, Textil- und Bekleidungsmanager, Chemiker, Designer, Gesundheitsökonomen und Betriebswirte bringen mit Gerontologen, Sozialpädagogen und Sozialarbeitern ihre Kompetenzen ein.

    Als das Land NRW 1993 den Forschungsschwerpunkt an der Hochschule Niederrhein einrichtete und zu fördern begann, waren die "jungen Alten" noch so gut wie nicht präsent. Aber sie waren "schwer" im Kommen mit neuen Ansprüchen und Erwartungen an den dritten Lebensabschnitt. Kerkhoffs Anliegen war und ist es, den älter werdenden Menschen so lange wie möglich eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Dem trug der Name des Forschungsschwerpunkts im zweiten Teil Rechnung: ".... zwischen Routine und Neubeginn". Kerkhoff und seine Mitstreiter dokumentieren in ihren Forschungsarbeiten die vielen Facetten des Alters und des Alterns nicht nur, sie geben zugleich Impulse zur Stimulierung und zur Mobilisierung - in letzter Zeit häufig auch in intergenerativen Projekten. Denn im Dialog der Generationen und im Miteinander, davon sind sie überzeugt, liegen für alle Seiten große Entwicklungschancen, wie besonders das Schulprojekt "Nase" in Mönchengladbach zeigt. Seniorinnen und Senioren, junge Studentinnen und Studenten, Lehrer und Professoren machen hier vielfältige Angebote für die Nachmittagsbetreuung von Schülern an Ganztagsschulen: Mit Chemie experimentieren, gemeinsam Kochen, Vorlesen und Theater spielen, die Pflege des Schulgartens und vieles mehr stehen auf dem Stundenplan. Interdisziplinär ging es auch beim jüngsten Projekt zu: der Einrichtung und der Programmgestaltung des "Belting-Treffs" im benachteiligten Stadtteil Beltinghoven.

    Eine Idee Kerkhoffs wartet noch auf seine Realisierung: Eine Modenschau, ganz abgestellt auf Pflegebedürftige in Heimen, die als "Models" im Rollstuhl über den Laufsteg fahren oder im Bett gefahren werden. "Glauben Sie denn nicht, dass der pflegebedürftige Mensch nicht immer nur im cremefarbigen Steppjäcken seinen Arzt oder Pfleger empfangen will? Diese Menschen haben modische Bedürfnisse wie wir alle!" sagt der Gerontologe. So dicht am Leben kann Forschung sein!


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    Forschen mit dem Ziel der Umsetzung ihrer Ergebnisse: Prof. Dr. Engelbert Kerkhoff und Sigrid Verleysdonk-Simons
    Forschen mit dem Ziel der Umsetzung ihrer Ergebnisse: Prof. Dr. Engelbert Kerkhoff und Sigrid Verley ...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft
    regional
    Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

    Forschen mit dem Ziel der Umsetzung ihrer Ergebnisse: Prof. Dr. Engelbert Kerkhoff und Sigrid Verleysdonk-Simons


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