Die Universität Potsdam ist mit ihrem Zentrum für innovative Funktionsmaterialien CIMAT auf der Münchener Messe MATERIALICA 2008 auf dem Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" vertreten. Die Messe findet vom 14. bis 16. Oktober 2008 statt.
Das CIMAT bietet Leistungen zur Entwicklung und Anwendung neuer elektrisch leitender Polymerer an. Der Vorteil dieser Materialien besteht in der Vielfalt ihrer Anwendungen und der einfachen Verarbeitung, wie beispielsweise die Beschichtung verschiedener Oberflächen aus Glas, Silizium und Textilien. Die Polymermaterialien sind aus organischen und wässrigen Lösungen oder als Nanopartikel verarbeitbar. So können Gläser mit schaltbarer Lichtdurchlässigkeit hergestellt oder elektronische Bauteile vor elektrischer Aufladung und damit vor ungewollter Zerstörung geschützt werden. Leitfähige Polymere können als dünne Schichten in neuartigen Solarzellen oder für Identifikationsmittel in der Lebensmittelkontrolle und der Logistik eingesetzt werden. Angeboten werden auch neuartige Polymermaterialien für den Einsatz in Mikrosensoren zur Umweltanalytik oder für die medizinische Diagnostik.
Weiterhin sind sie als elektroaktive Materialien in künstlichen Muskeln anwendbar.
Gemeinsam entwickeln die Forscher in dem von Dr. Burkhard Schulz koordinierten CIMAT die für jeden Einsatz optimierten Polymermaterialien und Verarbeitungstechnologien. Neben den chemischen Kenntnissen zum Aufbau der Stoffe gehört die praktische Nutzung und Beherrschung der modernen Nanotechnologien zur täglichen Arbeit der Wissenschaftler.
Die Universität Potsdam bietet hierfür in Forschung und Lehre ein Netzwerk an, welches den Wissens- und Technologietransfer einschließt und damit die Forschungsergebnisse schnell auch für Unternehmen des Landes Brandenburg bereitstellt.
Die MATERIALICA ist eine der wichtigsten Plattformen zur Branchen übergreifenden Präsentation neuer Materialien für innovative Zukunftstechnologien. Forschung und Industrie präsentieren neueste Entwicklungen, beispielsweise auf den Gebieten der Kunststoffe, Keramiken oder Metalle, die in High-Tech-Produkte der Automobilindustrie, Biotechnologie oder Medizintechnik einfließen.
Hinweis an die Reaktionen:
Die Universität Potsdam präsentiert sich auf dem Messegelände der Neuen Messe München auf dem Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" in Halle C4, Standnummer 610, Standtelefon 089/949-49810
Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Burkhard Schulz telefonisch unter 0331/977-5904,
E-Mail: burkhard.schulz@uni-potsdam.de zur Verfügung.
Diese Medieninformation ist auch unter http://www.uni-potsdam.de/pressmitt/2008/pm227_08.htm im Internet abrufbar.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Chemie
überregional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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