idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
10.10.2008 15:26

Auf Erfolgskurs - Berliner Naturkundemuseum nun sogar im All vertreten

Dr. Gesine Steiner Museum für Naturkunde Berlin
Humboldt-Universität zu Berlin

    Das Zentrum für Rieskrater- und Impaktforschung in Nördlingen (ZERIN), eine Außenstelle des Museum für Naturkunde Berlin, die sich der Erforschung von Kratern widmet, wurde als Namenspatron für einen neu entdeckten Asteroiden ausgewählt.

    Der Leiter des ZERIN, Thomas Kenkmann ist hocherfreut. "Mit der Namensgebung wird die Arbeit des ZERIN für die Meteoritenkraterforschung anlässlich seines zehnjährigen Bestehens gewürdigt". Das ZERIN ist eine Dokumentationsstätte der Kraterforschung und gleichzeitig Bohrkernarchiv. Es wird gemeinsam vom Museum für Naturkunde Berlin und der Stadt Nördlingen betrieben. So ziemlich jeder Impaktkrater-Forscher hat diese Einrichtung schon einmal besucht, um die einzigartigen Krater-Bohrkerne zu studieren. Auch für die universitäre Ausbildung von Geowissenschaftlern und Workshops spielt das ZERIN eine wichtige Rolle.

    Der Asteroid ZERIN hat die stattliche Größe von vier Kilometern und bewegt sich auf einer elliptischen Bahn um die Sonne. Er gehört dem Asteroidengürtel an, einer Zone zwischen Mars und Jupiter, in der viele kosmische Felsbrocken umherschwirren. Seine Entfernung zur Sonne beträgt 360-450 Millionen Kilometern. Thomas Kenkmann beruhigt: "Damit kann er sich der Erde nur auf maximal 210 Millionen Kilometern annähern und stellt keine Gefahr für die Menschheit dar." Der Kleinplanet wurde in der Starkenburg-Sternwarte in Heppenheim von den Hobbyastronomen A. und M. Busch, R. Stoss und P. Geffert am 11. September 1999 erstmalig gesichtet. Zunächst bekam der Asteroid durch das "Minor Planet Center" in Cambridge/USA die vorläufige Bezeichnung "1999 RK35". Erst als durch weitere Beobachtungen die Bahn sehr gut abgesichert war, erhielt er eine offizielle Nummer, die jetzt zu seiner Taufe als "121232_ZERIN" führt.

    Kontakt:

    Museum für Naturkunde der Humboldt-Universität zu Berlin, Invalidenstr. 43, 10115 Berlin
    Dr. Thomas Kenkmann, thomas.kenkmann@museum.hu-berlin.de, Tel. +49(0)30 2093 8878

    Dr. Gesine Steiner, Öffentlichkeitsarbeit, Tel. +49(0)30 2093 8917 Fax. +49(0)30 2093 8914
    e-mail gesine.steiner@museum.hu-berlin.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geowissenschaften, Physik / Astronomie
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).