"Die Hochschulen brauchen in der kommenden Woche verbindliche und substantielle Vereinbarungen von Ländern und Bund zugunsten der Hochschulen. Eine bessere Grundfinanzierung und ein vernünftig ausgestatteter Hochschulpakt II werden mehr als dringend gebraucht. Das wird durch die jüngste Berichterstattung über die neue, offenbar deutlich nach oben korrigierte Prognose der Kultusministerkonferenz zu den Studienanfängerzahlen noch einmal unterstrichen."
Dies erklärte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Margret Wintermantel, heute in Berlin. Am Vortag hatte der HRK-Senat die Forderungen des Präsidiums an den Bildungsgipfel am 22. Oktober nachdrücklich bekräftigt. In neun Punkten wird eine konzertierte Aktion von Ländern und Bund gefordert.
Wintermantel sagte:"Der Bildungsgipfel darf nicht im Unverbindlichen bleiben. Das hieße, eine große Chance für eine Initialzündung mit nachhaltiger Wirkung verstreichen zu lassen.
Wer mit Verweis auf die Finanzkrise zusätzliche Bildungsinvestitionen abschreiben will, hat nichts verstanden. Für jeden jungen Menschen ist eine gute Bildung die beste Zukunftssicherung. Und nun gerade muss es darum gehen, die Wirtschaft durch hervorragend ausgebildete junge Leute zu stärken. Jetzt erst recht brauchen wir forschungsstarke Hochschulen, die Impulse für gesellschaftliche und wirtschaftliche Innovation liefern. Insofern ist es ermutigend, wenn Bundesministerin Schavan davon spricht, dass der Bund in den nächsten Jahren verstärkt Finanzmittel bereitstellen will.
Allerdings ist die angepeilte Summe von sechs Milliarden € in fünf Jahren für den gesamten Bildungsbereich deutlich zu wenig, selbst wenn noch einmal die gleiche Summe von den Ländern hinzukäme. Alleine für den Hochschulbereich benötigen wir in den nächsten fünf Jahren insgesamt mindestens 13 Milliarden €."
http://www.hrk.de/109_2314.php - Beschluss des HRK-Präsideiums vom 2.10.2008
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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