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17.10.2008 08:46

Erstes Zertifikat von Uni Magdeburg und TÜV Nord Cert für Messgeräte zur Überwachung elektrischer Netze übergeben

Katharina Vorwerk Publikationen und Öffentlichkeitsarbeit
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

    Im Testlabor der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat eine der neuesten Entwicklungen der Firma Siemens, die SIMEAS R PMU, erfolgreich ein Testverfahren durchlaufen. Dafür nahmen Firmenvertreter gestern (16. Oktober 2008) das erste Zertifikat des TÜV NORD CERT und der Universität Magdeburg für eine Phasor Measurement Unit (PMU) entgegen.

    Die hochpräzise und GPS-synchronisierte Technologie dient zur kontinuierlichen Erfassung von unterschiedlichen Parametern elektrischer Netze. In enger Kooperation entwickelten nun Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Lehrstuhl Elektrische Netze und Alternative Elektroenergiequellen (Leitung Prof. Dr. Zbigniew A. Styczynski), des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF Magdeburg (Dr. Gerhard Müller) und des TÜV NORD CERT (Prof. Dr. Ulrich Adolph) ein neuartiges Testverfahren. Es ermöglicht eine vollständige Prüfung der PMU-Messgenauigkeit sowie deren Netzdatenfunktionalität. Bei dem Testverfahren werden Messgeräte sowohl unter statischen als auch unter dynamischen Bedingungen, wie sie in realen Netzen zu erwarten sind, untersucht. Dies ist von besonderer Bedeutung für die Überwachung, Steuerung und den Schutz heutiger, vor allem aber zukünftiger Energieversorgungsnetze.

    Bei der Entwicklung des neuartigen Testverfahrens standen den Magdeburger Wissenschaftlern Forscher der Virginia Tech in Blacksburg, USA, an der Prof. Arun Phadke die PMU-Technologie entwickelte, zur Seite.

    Die stetige Erfassung und Überwachung unterschiedlichster Parameter in elektrischen Netzen ist vor allem für deren Sicherheit von großem Interesse. Energien, gewonnen aus neuesten Technologien und Verfahren, wie z. B. die Windenergie, werden zunehmend in die elektrischen Netze eingespeist, verkomplizieren jedoch durch ihre wetterabhängige und nicht kontinuierliche Energieeinspeisung die Netzführung und deren Sicherheit. Das neu entwickelte Testverfahren der Magdeburger Wissenschaftler ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Sicherheit zukünftiger Energieversorgungsnetze.

    Ansprechpartner:
    Prof. Dr.-Ing. Zbigniew A. Styczynski, Institut für Elektrische Energiesysteme der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Telefon: 0391 67-18866, E-Mail: sty@e-technik.uni-magdeburg.de


    Bilder

    Prof. Dr.-Ing, Zbigniew Styczynski, PMU-Laborleiter, Prof. Dr.-Ing. Ulrich Adolph, TÜV Nord Cert GmbH, Dr.-Ing. Markus Wache und Dipl.-Ing. Jörg Blumschein, beide Siemens AG, (v.li.n.re.) mit der Zertifikatsurkunde und dem Messgerät.
    Prof. Dr.-Ing, Zbigniew Styczynski, PMU-Laborleiter, Prof. Dr.-Ing. Ulrich Adolph, TÜV Nord Cert Gmb ...
    Quelle: Foto: Universität Magdeburg

    Blick in das Phasor-Measurement-Unit-Testlabor an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.
    Blick in das Phasor-Measurement-Unit-Testlabor an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationste ...
    Quelle: Foto: Universität Magdeburg


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Elektrotechnik, Energie, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsergebnisse
    Deutsch


     

    Prof. Dr.-Ing, Zbigniew Styczynski, PMU-Laborleiter, Prof. Dr.-Ing. Ulrich Adolph, TÜV Nord Cert GmbH, Dr.-Ing. Markus Wache und Dipl.-Ing. Jörg Blumschein, beide Siemens AG, (v.li.n.re.) mit der Zertifikatsurkunde und dem Messgerät.


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    Blick in das Phasor-Measurement-Unit-Testlabor an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.


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