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20.10.2008 13:28

HIS in Stellungnahme zu NRW-Studienbeiträgen: "Keine nennenswerten Abschreckungseffekte"

André Zimmermann Pressereferat
Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW

    Pinkwart: "Kritik der Opposition ist weder konstruktiv noch redlich"

    Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat den Vorwurf der Opposition scharf zurückgewiesen, Studienbeiträge würden abschreckend wirken. "Alle Zahlen für Nordrhein-Westfalen belegen das genaue Gegenteil. Dies wird auch durch das Votum des Hochschul-Informations-Systems (HIS) bestätigt." HIS hatte dem Studienbeitragsmodell in NRW bei einer Anhörung im Düsseldorfer Landtag erst kürzlich bescheinigt, es habe die sozialverträglichste Gebührenreglung bundesweit und besitze, so die HIS-Stellungnahme wörtlich, keine "nennenswerten Abschreckungseffekte".

    Pinkwart sagte, die aktuell diskutierte Studie des Bundesbildungsministeriums sei sicherlich einfacher zu bewerten, wenn sie der Öffentlichkeit vorliege. Für Nordrhein-Westfalen allerdings sei die Behauptung, Studienbeiträge wirkten abschreckend, wenig plausibel. Etwa zwei Drittel der Bafög-Empfänger - also gerade Studierende aus einkommensschwachen Familien - bezahlen in NRW faktisch keine Studienbeiträge. Trotzdem profitieren sie von besseren Studienbedingungen, also wird ein Studium für sie attraktiver. Studienbeiträge tragen dazu bei, das Studium besser, kürzer und planbarer zu machen - entscheidende Faktoren für die Attraktivität eines Studiums.

    Dies zeigt Wirkung: Seit 2006 steigen die Studienanfängerzahlen in NRW kontinuierlich. Für das gerade angelaufene Wintersemester wird mit erstmals mehr als 70.000 Erstsemestern gar ein Rekordhoch erwartet. Nordrhein-Westfalen ist in allen Statistiken nach wie vor Zuwanderungsland für Studierende - es kommen also mehr Studierende aus anderen Bundesländern nach NRW als umgekehrt. Die Attraktivität des Studienstandorts NRW wird durch einen erheblichen Ausbau der Fachhochschullandschaft gerade für bildungsfernere Schichten gestärkt. Allein an den Fachhochschulen entstehen bis 2020 rund 100.000 neue Studienanfängerplätze.

    "Wenn der Opposition tatsächlich daran gelegen ist, ein Studium für mehr junge Menschen attraktiv zu machen, dann sollte sie diese Fakten zur Kenntnis nehmen", sagte Pinkwart. "SPD und Grüne versuchen permanent, Studierende und Studieninteressierte zu verunsichern, um anschließend lautstark über eine vermeintliche Verunsicherung zu lamentieren - das ist weder konstruktiv noch redlich."


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Studium und Lehre
    Deutsch


     

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