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20.10.2008 16:22

90. Deutscher Röntgenkongress in Kooperation mit der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.

Pressesprecher Florian Schneider Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Röntgengesellschaft e.V.

    Berlin, 20. Oktober 2008. Der herausragenden Bedeutung, die die bildgebende Medizin in der Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen spielt, wird der 90. Deutsche Röntgenkongress in besonderer Weise Rechnung tragen. Der traditionsreiche Kongress, der im kommenden Jahr vom 20. bis zum 23. Mai in Berlin stattfindet, wird erstmalig in Zusammenarbeit mit der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. ausgetragen.

    Für Kongresspräsident Prof. Dr. Claus D. Claussen aus Tübingen spiegelt die Kooperation mit der größten onkologischen Fachgesellschaft die enge Zusammenarbeit in Forschung und Praxis wider:
    "Die Krebsdiagnostik ist eines der wichtigsten Felder der bildgebenden Medizin. Radiologen übernehmen mittlerweile Aufgaben, die weit über den reinen Erstnachweis von Tumorerkrankungen hinausgehen. Die Begleitung des Patienten durch die gesamte Therapie bildet den Arbeitsrahmen für die onkologische Bildgebung. Gerade für die Erfolgskontrolle wird die Radiologie immer bedeutender."
    Wichtige Impulse erhofft sich auch Prof. Dr. Dr. hc. Werner Hohenberger, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft e.V., vom gemeinsamen Kongressprogramm:
    "Mit der Zusammenarbeit auf dem Kongress werden wir nun offiziell einer Tendenz gerecht, die sich in der Praxis bereits etabliert hat. Die Verbreitung und die vielfältige Erscheinungsweise von Tumorerkrankungen schaffen zahlreiche Möglichkeiten, auch zahlreiche Notwendigkeiten der gegenseitigen Inanspruchnahme von Radiologie und Onkologie. Für die Zukunft ist eine ständige Erweiterung dieser Inanspruchnahme zu erwarten, denn je variabler die Therapieoptionen werden, desto mehr Bedarf an radiologischen Beiträgen besteht in jeder Phase der onkologischen Betreuung."
    Dem wachsenden Einfluss der Bildgebung in der Onkologie gemäß befassen sich Radiologen und Onkologen in insgesamt vierzehn interdisziplinären Sitzungen mit verschiedenen Tumorerkrankungen. Dabei geht es nicht nur um die diagnostischen Potenziale der Radiologie. Auch minimalinvasive Behandlungsverfahren und die Strahlentherapie werden von den Teilnehmern des Deutschen Röntgenkongresses diskutiert.

    Informationsveranstaltung für Patienten
    Zusätzlich zum wissenschaftlichen Programm werden sich Radiologen und Onkologen im Rahmen einer Informationsveranstaltung direkt an Patientinnen und Patienten wenden. Hier werden Betroffene und interessierte Laien Gelegenheit haben, sich mit ihren Fragen an ausgewiesene Experten der Radiologie und der Onkologie zu wenden.

    Interdisziplinär und praxisbezogen
    Der 90. Deutsche Röntgenkongress findet im kommenden Jahr vom 20. bis 23. Mai in Berlin auf der Messe Süd statt. Die Deutsche Röntgengesellschaft e.V. als Ausrichter des Kongresses erwartet auch für den nächsten Kongress wieder rund 7.000 Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem Ausland. Neben den wissenschaftlichen Präsentationen und Postern zum aktuellen Stand der Forschung erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, in Workshops, Refresherkursen und interdisziplinären Falldiskussionen ihre Kenntnisse zu den einzelnen Themengebieten zu vertiefen und Neues zu entdecken. Darüber hinaus präsentiert eine umfangreiche Industrieausstellung neueste Entwicklungen der Medizintechnik.


    Weitere Informationen:

    http://www.drg.de


    Bilder

    Prof. Dr. med. Claus D. Claussen, Präsident des 90. Deutschen Röntgenkongresses
    Prof. Dr. med. Claus D. Claussen, Präsident des 90. Deutschen Röntgenkongresses
    Quelle: Deutsche Röntgengesellschaft e.V.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Medizin
    überregional
    Kooperationen, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

    Prof. Dr. med. Claus D. Claussen, Präsident des 90. Deutschen Röntgenkongresses


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